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Wir sind weiter für Sie da

Im SoVD zählt das Wir. Das gilt auch für Zeiten wie diese, in denen persönliche Treffen und Veranstaltungen nicht möglich sind. Deshalb sind wir selbstverständlich auch weiterhin für Sie da – per E-Mail und per Telefon.

Corona - Wir sind dennoch für Sie da!

Genauere Informationen finden Sie auf den Seiten der Kreisverbände.

Hier sehen Sie die aktuellen Fallzahlen für MV.

Mitgliederbefragung des SoVD

Der SoVD möchte mehr über seine Mitglieder erfahren, um zukünftig noch besser zu werden. Sie können uns helfen, indem Sie bei unserer Befragung mitmachen. Zur Umfrage

Postkartenaktion der Interventionsstellen gegen häusliche Gewalt und Stalking in M-V

Die Bekämpfung von Gewalt und häuslicher Gewalt ist ein sehr sensibles Thema, welches immer noch viel zu wenig Beachtung bekommt. Deshalb unterstützt der SoVD Landesverband M-V die Postkartenaktion der Interventionsstellen gegen häusliche Gewalt und Stalking in M-V.

Die Postkarten werden durch die Mitarbeiter*innen der Interventionsstellen in der Öffentlichkeit, bei Ärzten, Anwälten, in Kitas und Geschäften – überall, wo es erlaubt wird, verteilt. Sie werden dort kostenfrei ausgelegt, um die Sensibilisierung der Menschen aber auch die der im Kontext Häuslicher Gewalt Beschäftigten zu bewirken. Es gibt sie mit dem Hinweis auf die Interventionsstelen Stralsund, Rostock, Neubrandenburg, Schwerin und Anklam. Hier finden Sie ein Beispiel. Einnahmen werden durch die Karten keine erzielt.

Postkartenaktion der Interventionsstellen gegen häusliche Gewalt und Stalking
in M-V

 „Der Schutz von Kindern ist keine Verhandlungssache“

Seit Februar 2018 gilt in Deutschland das „Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“ – die Istanbul-Konvention.

Die Ratifizierung hat leider nicht dazu geführt, dass beteiligte Behörden, Ämter und Fachkräfte, eine Integration von notwendigen Veränderungen in ihren Arbeits- und Verhaltensweisen aufzeigen. Das heißt, der Schutz von erwachsenen Menschen und ihren Kindern vor häuslicher Gewalt scheint nach wie vor ein vernachlässigtes Gut zu sein. Insbesondere zeigt sich das bei den professionell unterstützten Umgangsregelungen zwischen den Elternteilen bei einer Trennung nach häuslicher Gewalt. In den meisten Fällen der Interventionsstellen erleben wir, dass das Recht auf Umgang des gewaltausübenden Elternteils stärker als der Schutz des Kindes und des gewaltbetroffenen Elternteils gilt.

Trotz verschiedener Studien, die aufzeigen, dass das Miterleben häuslicher Gewalt langfristige schwerwiegende Folgen bei Kindern hervorruft, werden Verfahrensabläufe nicht geändert. Ebenso werden die erhöhten Verletzungs- und Sterberisiken des gewaltbetroffenen Elternteils infolge von Umgangsvereinbarungen nicht durch Gefährdungsanalysen abgeklärt. Stattdessen werden gerichtliche Anordnungen mit umfangreichen, unbegleiteten Umgängen damit begründet, dass die gewaltausübenden Elternteile nie die Kinder misshandelt hätten und damit die Qualitäten als kompetentes Elternteil nicht infrage zu stellen sind. Zudem werden zur Sicherstellung der elterlichen Kommunikation gemeinsame Paargespräche gerichtlich angeordnet, anstatt Einzelgespräche zu bevorzugen, die immerhin rechtlich möglich wären.

Mit dem Beginn der EU-Ratspräsidentschaft von Portugal, Slowenien und Deutschland haben sie sich unter anderem dazu verpflichtet, höhere Schutzstandards für gewaltbetroffene Frauen zu installieren. Dazu ist es allerdings notwendig bereits bestehende rechtliche Regelungen zu implementieren, sei es in Beratungsstellen, Jugendämtern oder Gerichten.

Aus diesem Grund wollen wir mit dieser Postkartenaktion auf die Istanbul-Konvention und das damit verbundene geltende Recht aufmerksam machen. Nur durch das konsequente Umsetzen der gesetzlichen Regelungen der Istanbul-Konvention können diese auch wirkungsvoll und nachhaltig vor häuslicher Gewalt schützen.

14.09.2020

Die Kinder- und Jugendberater*innen der Interventionsstellen gegen häusliche Gewalt und Stalking in M-V

Die Lüge über Spritschlucker, CO2–Schleudern, soziale Gerechtigkeit und die Begründung der neuen Kfz-Steuer

Der Bundestag hat beschlossen die Kfz-Steuer für Fahrzeuge, auch Gebrauchtwagen, die ab 2021 neu zugelassen werden, zu ändern. Wieder wird erklärt, dass alle SUV’s Spritschlucker und Umweltsünder wären. Dabei ist das nachweislich sehr oft nicht der Fall und für viele behinderte, ältere und gesundheitlich eingeschränkte Menschen ist ein SUV das perfekte Fahrzeug.

Statt die Industrie zu beauftragen bezahlbare Autos zu produzieren, die den Anforderungen des Gesetzgebers genügen, werden ab 2021 die Bürgerinnen und Bürger steuerlich „bestraft“, die ein geringes Einkommen haben aber auf ein Auto angewiesen sind. Benzin und Diesel werden ebenfalls teurer. Die in dem Zusammenhang angepriesene Erhöhung der Kilometerpauschale ist Augenwischerei und wird den steigenden Preisen nicht einmal ansatzweise gerecht. Auch kommt sie den benannten Personen zumeist gar nicht zugute.

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Wir brauchen Sie und Ihre Erfahrungen!


Nicht nur die Pflege für Menschen mit Handicap und Senioren ist in Zeiten der Corona-Pandemie eine große Herausforderung. 
Die Tagespflege ist geschlossen, genauso wie die Werkstätten, Pflegedienste überlastet und vieles andere mehr.

Wir suchen Menschen, die uns über ihre Erfahrungen, die Schwierigkeiten im Alltag während dieser Zeit berichten. 
Ihre Berichte würden wir sammeln und an die entsprechenden Stellen der Politik weiterreichen. 
Es wäre auch möglich Ihre Erfahrungen auf unserer Homepage zu veröffentlichen. Dazu brauchen wir dann Ihre schriftliche Einwilligung.

Schreiben Sie uns, denn nur gemeinsam können wir Änderungen erreichen.

Senden Sie uns bitte Ihre Mail.  

Landesvorstand SoVD MV

Entwurf zum Be­hin­der­ten-Pausch­be­trags­ge­setz

Be­hin­der­ten-Pausch­be­trä­ge und An­pas­sung wei­te­rer steu­er­li­cher Re­ge­lun­gen (Be­hin­der­ten-Pausch­be­trags­ge­setz) beschlossen.

Für Steuerpflichtige mit einem anerkannten Grad der Behinderung gibt es die Möglichkeit, statt eines Einzelnachweises Am 29.07.2020 wurde von der Bundesregierung der Entwurf zum Ge­setz zur Er­hö­hung der für ihre Aufwendungen für den täglichen behinderungsbedingten Lebensbedarf , einen Behinderten-Pauschbetrag zu nutzen.

Der Gesetzesentwurf sieht u.a. eine Anpassung der Behinderten-Pauschbeträge vor. Es soll auch bereits ab einem Grad der Behinderung von 20 einen Pauschbetrag geben.

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11 Vorurteile über Inklusion


Liebe Freundinnen und Freunde des Sozialverband Deutschland in Mecklenburg–Vorpommern,

das Schul- und Ausbildungsjahr hat begonnen.

Von Vielen wird es als ein besonderes Jahr gekennzeichnet. Manches ist anders, aber besonders?

Alles mit Corona zu begründen ist viel zu kurz gedacht. Aber es ist gut, dass Corona uns zwingt kleinere Klassengrößen zu schaffen.

Es ist gut, dass Corona uns zwingt, darauf zu achten, dass die Kontakte zwischen Schülern freundschaftlich und solidarisch sind. 
Es ist gut, dass Corona uns zwingt , über neue Unterrichtsformen nachzudenken und wichtige Lernmittel zur Verfügung zu stellen. 
Es ist besonders gut, dass uns Corona dazu zwingt, unser Schulsystem zu überdenken. Ein so kleines Land wie Deutschland, mit gerade einmal 83 Millionen Einwohnern, leistet sich 16 verschiedene Schulsysteme. Das ist lächerlich, unökonomisch unsolidarisch.

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Schulbeginn 2020

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler,

wir wünschen euch allen einen guten Beginn und einen störungsfreien und erfolgreichen Verlauf des Schuljahres 2020/2021.

Viel ist zu hören und zu lesen, es sei alles anders, es sei vor allen Dingen ernst und sogar bedrohlich.

Natürlich, auch in den Schulen müssen wir alle die Regeln beachten, die auch im sonstigen Leben gelten. AHA gilt überall: Abstand halten, Hygiene beachten, Atemschutzmaske tragen. 
Das ist wichtig und sollte so normal sein, wie die Schultasche am Abend packen, die Hausaufgaben erledigen, nett zu den Mitschülerinnen und Mitschülern und höflich zu Lehrerinnen und Lehrern zu sein. Corona ist keine Entschuldigung nicht fleißig zu lernen. Das Leben als Erwachsener verlangt Wissen, Kenntnisse, Fertigkeiten, Einsatzbereitschaft, Phantasie und Disziplin. All dies kann man in der Schulzeit lernen und trainieren.

Lernt mit Besonderheiten in diesem Schuljahr umzugehen. Auch im künftigen Leben werden außergewöhnliche Situationen von euch Flexibilität und Durchhaltevermögen verlangen. 
Lernt, dass gerade in Krisenzeiten Solidarität, gegenseitige Unterstützung, Achtung des anderen ebenso wichtig ist wie im sonstigen Leben.
Lernt, dass bei aller Verschiedenheit dennoch alle Menschen, auch alle Kinder, gleich sind, die gleichen Rechte haben. Dies gilt auch für Mädchen und Jungen, denen aus gesundheitlichen Gründen der Schulbesuch und das Lernen schwerer fällt als allen anderen. Lebt Zusammenhalt.
Lernt, dass auch alle die gleichen Pflichten haben. Niemand kann Rechte in Anspruch nehmen, wenn er nicht seine Pflicht erfüllt. Niemand kann für sich Freiheit fordern, wenn er sie anderen nicht ebenso gewähren will. Niemand darf sich ohne Beachtung der Corona-Regeln in der Öffentlichkeit, auch nicht in der Schule, bewegen. Er gefährdet sich und schadet anderen. Das darf nicht sein!

Am Ende dieses Schuljahres wird es wieder Prüfungen geben und alle werden Zeugnisse erhalten. Lernt alle so, dass ihr keine Angst vor den Prüfungen haben müsst und Ihr euch auf gute Zeugnisse freuen könnt.

Wir wünschen euch Gesundheit, Freude beim Lernen und Spaß bei Sport, Spiel und Allem, was ihr gern tut.

Euer

Dr. med. Helmhold Seidlein
SoVD - Landesverband Mecklenburg - Vorpommern

Internationales Camp "Kinder für Kinder"

Liebe Mitstreiter,

wir, der deutsche Kinderhilfsstiftung e.V. – Förderverein, planen ein außergewöhnliches Projekt zu Gunsten von kleinen Helden / Kindern, welche signifikant erkrankt sind, gleichzeitig aus armen Verhältnissen stammen bzw. armutsgefährdet sind und sich dennoch  besonders solidarisch und engagiert für unser Gemeinwohl einsetzen. 
Als Vorabinformation haben wir die teilnehmenden Schulen / Träger mit nachfolgendem Text kontaktiert. Auch weitere Multiplikatoren können noch auf unsere Liste gesetzt werden. Ende Juli gehen die Ausschreibungsunterlagen für das Camp „Kinder für Kinder“ an die Schulen / Träger.

Vielleicht kennen Sie noch Protagonisten, die unbedingt eine Chance auf Teilnahme am größten Kinder- und Jugendcamp von MV (hier mit Blick auf Aufwand, Programmatik und Logistik) haben sollten und die Kriterien der sozialen, medizinischen und gesellschaftlich akzentuierten Indikation erfüllen?

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Corona ist nicht vorbei - Gedanken eines Arztes

Liebe Freundinnen und Freunde,

die aktuelle epidemiologische Lage und die unangemessene Umgangsweise damit in vielen Städten unserer Bundesrepublik bereitet uns ernsthafte Sorge. Zu oft hört man: „Corona. Was Corona? Ich bin doch gesund! Ich will Fun, ich will Spaß.“ Dies ist eine nicht hinnehmbare Ignoranz, die von verantwortungsvollen Politikern und vielen Menschen zu Recht als unsolidarisches Verhalten angeprangert wird.

Unser Bundesland steht vergleichsweise gut da. Aber was heißt gut? Auch hier sind Menschen an Corona schwer erkrankt, mußten isoliert werden, sind infizierte Menschen gestorben.  Auch Mecklenburg–Vorpommern hat einen unvorstellbar hohen Kredit zur Bewältigung der Folgen dieser Pandemie aufgenommen, der noch unsere Enkel belasten wird.

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Zur Rentenanpassung 2020

Zur Rentenanpassung 2020 erklärt der SoVD - Landesvorsitzende in Mecklenburg-Vorpommern Dr. med. Helmhold Seidlein:

Es ist eine große Leistung unseres Gemeinwesens, in einer Phase der wirtschaftlichen Stagnation und eines nie gekannten Lockdown, die Bedürfnisse der Menschen jenseits der Erwerbslebensphase nicht aus den Augen zu verlieren.
Es ist auch richtig den Menschen Danke zu sagen, die diese Rente erwirtschaften und von denen derzeit viele selbst infolge der Coronaauswirkungen erhebliche wirtschaftliche Probleme haben.

Trotz der erhöhten Rentenzahlungen werden viele Frauen und Männer zusätzlich auf Transferleistungen angewiesen sein. Die Gründe dafür sind vielfältig. In erster Linie ist dafür aber die ungerechte Entlohnung, insbesondere der Frauen, in der Zeit des aktiven Erwerbslebens verantwortlich. Hier müssen die Gesellschaft und die handelnde Politik unnachgiebig bleiben und sich für Arbeitsentgelte einsetzen, die ausreichend sind um nicht nur würdevoll ohne Transferleistungen leben zu können, sondern auch den Aufbau einer ausreichenden Rentenbiografie ermöglichen.

Der Sozialverband Deutschland, SoVD, in MV unterstützt alle Aktivitäten, die dieses zum Ziel haben und wird weiterhin wie bisher als kompetenter Gesprächspartner an der Entwicklung solcher Konzepte mitwirken.

Zur Verabschiedung des Gesetzes für eine Grundrente

Zur Verabschiedung des Gesetzes für eine Grundrente erklärt der SoVD – Landesvorsitzende MV Dr. med. Helmhold Seidlein:

Der SoVD MV begrüßt die bessere finanzielle Absicherung von Menschen jenseits des Erwerbslebens.
Eine tatsächliche Beseitigung von Altersarmut ist diese Grundrente aber nicht. Sie reicht nicht aus, um im Alter würdevoll leben zu können. Die meisten Frauen und Männer, die Anspruch auf diese Leistung aus Steuermitteln haben, werden nicht ohne zusätzliche Transferleistungen auskommen. Die wesentlichen Gründe dafür liegen in der ausbeuterischen Entlohnung dieser Menschen in ihrem aktiven Arbeitsleben. Diese Entlohnung wird nun sanktioniert, indem alle Steuerzahler für die Grundrente aufkommen müssen und nicht diejenigen, die den wirklichen Wert der Arbeitskraft nicht vergüten wollen.

Es bleibt deshalb bei unserer Forderung nach einem Mindestlohn, der tatsächlich ein Leben ohne Transferleistungen ermöglicht. Dieser muss bei 18 bis 20 Euro liegen und nicht, wie nun beschlossen, bei 10,45 Euro.

Corona-Warn-App steht zum Download bereit


Seit Dienstag, dem 16. Juni, steht die Corona-Warn-App im App Store und im Google Play Store zum Herunterladen zur Verfügung. Dann kann die App in wenigen Schritten auf dem eigenen Smartphone installiert werden.

Diese App soll dabei unterstützen, die Corona-Infektionsketten besser nachvollziehen zu können, damit sich eine weitere Ausbreitung des Virus in Grenzen hält. 
Wir empfehlen allen unseren Mitgliedern und allen Nichtmitgliedern diese App zu nutzen. Ihre Anwendung ist eine solidarische Handlung. Sie dient dem eigenen und dem Schutz der Gesellschaft.

Alle Informationen zur Corona-Warn-App finden Sie auf der Seite des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung.

Bitte des SoVD – Landesvorsitzenden in Mecklenburg-Vorpommern

Liebe Freundinnen und Freunde,

heute erfolgte  die Freischaltung der Corona-Warn-App zur weiteren Eindämmung des Sars-CoV-2-Virus. Sie wird ihre volle Wirkung dann entfalten, wenn sie von der überwiegenden Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürger genutzt wird.

Die Nutzung ist freiwillig. Wir empfehlen allen dieses Instrument zu nutzen. Es ist ein wichtiger Baustein in den Bemühungen zur dauerhaften Rückdrängung der Pandemie und damit zu letztendlich Aufhebung aller restriktiven Maßnahmen. Ihre Nutzung ist ein solidarischer Beitrag jedes Einzelnen für den Schutz unserer Gesellschaft.

Vier Monate Leben in der Corona-Pandemie haben gezeigt, dass die vom Virus verursachten Covid-19-Erkrankungen auch mit sehr schweren Krankheitsverläufen bis zum Tod und mit bleibenden Schäden verbunden sein können. Jegliches Leugnen oder Verniedlichen dieser Tatsachen schadet dem Einzelnen und der Gemeinschaft.

Auch in unserem Land mussten Kontaktbeschränkungen verhängt werden. Sie wurden von der einheimischen Bevölkerung mit sehr hoher Disziplin eingehaltenen, obwohl sie viele Menschen, insbesondere Kinder, Familien, arme Menschen,  Ältere und Pflegebedürftige trotz der Einsicht in die Notwendigkeit, sehr belastet haben. Nunmehr wurden Lockerungen der Beschränkungen möglich. Mit der Corona-Warn-App kann dabei helfen, dass diese Beschränkungen immer weiter reduziert und  die Gefahr einer erneuten Pandemie gemindert werden.

Bitte nutzen Sie diese App. Lassen Sie sich, wenn erforderlich von Kindern, Freunden und Bekannten ihre Arbeitsweise erklären. Vertrauen Sie auf die Aussage der Bundesregierung, dass der Datenschutz umfassend gewährleistet ist.

Sollten Sie selbst kompetenter Nutzer der Smartphones-Möglichkeiten sein, so helfen Sie Ihrem Nachbarn, Ihrem Kollegen usw., sofern diese beim Einrichten und dem Gebrauch der App Schwierigkeiten haben.

Wir alle können helfen die Mechanismen der Corona-Pandemie besser zu verstehen und damit einen zweiten Stillstand des Lebens in unserem Land und weitere schwere Krankheitsverläufe verhindern.

Danke!

Ihr

Dr. med. Helmhold Seidlein
Landesvorsitzender SoVD-Mecklenburg-Vorpommern

Corona-Warn-App

Zur heute freigeschalteten Corona-Warn-App erklärt der SoVD – Landesvorsitzende Dr. med. Helmhold Seidlein

„Der SoVD – Landesverband MV begrüßt die Freischaltung der Corona-Warn-App als eine wichtige und zielführende Maßnahme bei der weiteren Eindämmung des Sars-CoV-2-Virus. Sie wird ihre volle Wirkung dann entfalten, wenn sie von der Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürger genutzt wird.

Die Nutzung ist freiwillig. Dies zeugt zum Einen vom Vertrauen der für das Gesundheits- und Krankheitsmanagement in unserem Lande Verantwortlichen in  die Einsichtsfähigkeit der Bewohner und Gäste von MV, zum anderen aber auch von einer langfristigen Strategie zur dauerhaften Rückdrängung der Pandemie.

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Lesermeinung zum Konjunkturpaket

"Das Konjunkturpaket muss für alle zünden" meint SoVD-Präsident Adolf Bauer und begrüßt u.a. die Senkung der Mehrwertsteuer, denn alle Menschen sollen wieder zuversichtlich nach vorn blicken können.

Da stellt sich für mich die Frage, wann war Herr Bauer das letzte Mal einkaufen? Weiß er die Preise der Lebensmittel? Sieht er, dass längst alles teurer geworden ist?

Es haben viele Menschen in den letzten Monaten ihre Arbeit verloren oder sind auf Kurzarbeit. Sie drehen sowieso schon jeden Euro 2x vor dem Ausgeben um.

Eltern würden gern wieder arbeiten gehen. Das können sie nicht oder nur sehr eingeschränkt, denn die Kinder werden nicht in vollem Umfang betreut. Die Regierung „spendet“ pro Kind 300 Euro um die Wirtschaft anzukurbeln. Die alleinerziehende Mutter, der alleinerziehende Vater wird den Betrag sicher sofort nehmen und in den nächsten Laden tragen. Diese Menschen haben ganz andere Sorgen. Vor allem, wenn sie wegen der fehlenden Kinderbetreuung arbeitslos geworden sind. Nicht jeder kann im Homeoffice arbeiten.

Täglich lese ich, wie sehr sich die Menschen freuen, wenn ihnen plötzlich schnell und relativ unproblematisch Pflegegeld oder EMR befristet bewilligt wurde. Keiner weiß, dass diese Anträge oft wegen Corona „durchgewunken“ wurden. Sie wissen nicht, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass die Verlängerungsanträge erstmal abgelehnt werden. Dann geht der Kampf um die Gelder los.

Viele Rentner gehen auf 450 Euro-Basis arbeiten, weil die Rente nicht reicht. Gleiches gilt für  Studenten. Durch Corona sind die meisten dieser Jobs weggefallen und den Menschen fehlt das Geld. Sicher, man kann ja Grundsicherung beantragen, wenn man denn Anspruch hat und trotzdem ist das Geld knapp. Für Studenten ist es noch viel schwerer.

Herr Bauer sollte sich einmal mit den Menschen unterhalten, die einen Antrag auf Hilfe gestellt haben, weil sie von heute auf morgen nicht mehr ihre kleinen Laden öffnen durften. Dann erfährt er unter welchen Auflagen eventuelle Hilfen gewährt wurden.

Jetzt, nachdem alle Läden und Gaststätten mehr oder weniger wieder öffnen durften, gibt es keine Hilfen mehr. Die Einnahmen fehlen durch die Hygieneauflagen auch aber was macht das schon – sie dürfen ja wieder öffnen also ist alles gut und sie können wieder allein ihre vollen Kosten tragen.

Für mich ist dieses Konjunkturpaket lediglich eine große Mogelpackung.

(Der Verfasser ist bekannt)

Presseschau


Viele handelten umsichtig

Zu „Ein Toter bei Hochhaus-Brand“ – OZ vom 02.06.2020:
Am Pfingstsonnabend erlebten die Bewohner des Hochhauses in Greifswald ein Horrorszenario. Ein Brand vernichtete ein Leben, verletzte die Gesundheit mehrerer Menschen und ließ zerstörte Wohnungen zurück.
Oft wird der Begriff bemüht „nur durch die uneigennützige Hilfe“ wurde Schlimmeres verhindert. Hier trifft er zu. Es war einfach alles richtig, was da organisiert wurde. Die Betroffenen waren diszipliniert und sozial-nachbarschaftlich engagiert. Die Handlungskette der Katastrophenbekämpfung funktionierte. Der Einsatz der Polizei zur Rettung von zwei schwer Gehbehinderten ist über jeden Zweifel erhaben. Umso bedauerlicher ist, dass sie selbst dabei verletzt wurden. Die Feuerwehr konnte mit der Technik ein Übergreifen des Brandes verhindern. Die Schäden durch das Löschwasser in vielen Wohnungen erinnern nun daran, in welcher Gefahr sich die Bewohner befanden.
Die medizinischen Dienste handelten umsichtig, ruhig; es gab keine Gaffer. Für die Bewohner, die in der Turnhalle eine vorübergehende Bleibe fanden, wurde gesorgt. Die Wohnungsbaugenossenschaft organisierte das Erforderliche.
Es gibt Grund, mehr als einem zu danken.

Dr. Helmhold Seidlein
Sozialverband MV

Medizinische Rehabilitation im Gesundheitsland MV


Zur planmäßigen Steigerung der Belegungszahlen in den über 60 Rehabilitationskliniken in MV erklärt der SoVD Landesvorsitzende MV Dr. med. Helmhold Seidlein:

In den mehr als sechzig Rehabilitationseinrichtungen in MV, mit fast zehntausend Betten und etwa sechstausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, zieht nach und nach der medizinische Alltag wieder ein, nachdem, coronabedingt, eine große Zahl von Kliniken über zwei Monate gar nicht und ein anderer Teil nur teilweise arbeiten konnte.

Das Personal ist den Kliniken treu geblieben, obwohl sich viele Alternativen eröffnet haben. Dies ist den Klinikbetreibern zu danken, die mit kreativen Ideen halfen, soziale Nöte für das medizinische und sonstige Personal, welches zumeist auf Kurzarbeit gesetzt worden war, zu mildern.

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Der Irrtum des Dr. Helge Braun


Die Funktion des Kanzleramtsministers füllte der Intensivmediziner Helge Braun bisher gut aus. Fachlich bewandert, allgemein gut informiert und loyal zur Kanzlerin wirkte er überzeugend und beruhigend bei den schlimmsten Corona-Mitteilungen und den daraus abgeleiteten Konsequenzen. 
Nun beginnt er sich, wie andere auch, von seinen Aussagen zu distanzieren und überschreitet dabei auch die Kompetenz des Kanzleramtsministers. 

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Grundrente im Bundestag


Zur ersten Lesung des Gesetzentwurfes zur Grundrente am 15.05.2020, erklärt SoVD-Landesvorsitzender in MV Dr. med. Helmhold Seidlein:

Die Grundrente hat nun endlich den Weg in das parlamentarische Verfahren gefunden. Die Situation ist jetzt anders als zum Zeitpunkt der Einigung der Regierungskoalition über dieses Projekt. Dies darf aber nicht dazu führen, dass es aufgegeben wird!

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Internationaler Tag der Pflege


Anlässlich des Internationalen Tages der Pflege am 12. Mai erklärt der SoVD - Landesvorsitzende Mecklenburg - Vorpommern Dr. med. Helmhold Seidlein:

"Das Engagement der Pflegekräfte in der Corona-Krise verdient höchstes Lob.
Vergessen wird allerdings, dass die,  auch vor diesem großflächigen medizinischen Notfall, erbrachten Leistungen der Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in Pflegeberufen, nur selten die richtige Anerkennung fanden.

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Mehr Grundsicherung für die Ärmsten !

Heute beginnen Beratungen zum zweiten Sozialschutzpaket im Ausschuss für Arbeit und Soziales des  Bundestages. 

Dazu erklärt der SoVD Landesvorsitzende in MV Dr. med. Helmhold Seidlein:

„Zahllose Arbeitnehmer und auch Scheinselbständige aber auch Kleinunternehmer stehen in der aktuellen Krise vor dem existentiellen Aus.

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Alles Gute zum Muttertag

"Weil Gott nicht überall sein konnte, schuf er die Mutter.“  (Arabisches Sprichwort)

Wir gratulieren allen Müttern in unserem Verband. 

Es gibt etwas, das nur Frauen können - Mutter sein. Wie schön das wirklich ist, wie schwer es sein kann, das zu wissen ist nur den Frauen vorbehalten. Wir Männer können mitfühlen und Hilfe geben, häufig geben wir zu wenig.

Wir als Sozialverband Deutschland widmen uns umfangreich der Verbesserung der Situation von Frauen in unserem Land. Dabei haben wir viele Erfolge erreicht.

Wer da sagt, dies sei nun genug, verkennt welche Hindernisse Frauen und insbesondere Müttern, ganz besonders alleinerziehenden Müttern, die als selbst Behinderte Kinder aufziehen und Müttern, die Kinder mit Behinderungen in das Leben bringen, im Weg liegen. Hier erfordert es noch viel solidarischer und politischer Arbeit, ehe wir sagen können, die besondere, die einmalige Leistung von Müttern für das Leben wird in Deutschland tatsächlich anerkannt.

Alles Gute!

 

Für den Landesvorstand des SoVD in Mecklenburg – Vorpommern

Erika Kannenberg - Landesfrauensprecherin und Stellv. Landesvorsitzende

Hans Heinrich Erke - Stellv. Landesvorsitzender

Dr. med. Helmhold Seidlein - Landesvorsitzender

Lesermeinung: Das große Jammern der Schüler

Ich gebe es zu, in der „Coronazeit“ hat man Mühe, die aktuell gültigen Reglung für den Schulbesuch sicher zu finden. Viertklässler dürfen zur Schule gehen, dann Elftklässler oder auch nicht, das Abitur fällt aus oder das Abitur wird doch, in abgespeckter Form, durchgeführt... 
Es ist für die Eltern etwas verwirrend, die noch dazu die Organisation des Familienlebens unter völlig neuartigen Bedingungen zu bewältigen haben.

Nachdem einigermaßen die „Schulfront“ beruhigt ist, kommen plötzlich Schülervertreter unterschiedlichster Couleur in die Öffentlichkeit und haben nichts weiter zu tun als zu erklären, wie außergewöhnlich schwer für Schüler die Zeit ist, nahezu unmöglich und unter diesen Bedingungen den Lernprozess erfolgreich zu bestehen. Besonders zu Zeiten von „Homeschooling“ und digitalisiertem Unterricht.

Und das Jammern hat auch noch Erfolg. Zunehmend höre ich, dass es Nichtversetzungen in diesem Schuljahr nicht gibt. Zensurenverteilung, wenn es positive Auswirkungen auf die Gesamtzensur hat. Ich frage mich beunruhigt, welche Menschen wollen wir erziehen, wenn für die Schüler das kleinste Ungemach aus dem Weg geräumt wird.

Ich stamme selbst aus einem Elternhaus, die keine gute Schulbildung hatten – durch den Krieg, aber auch weil sie Bauernkinder waren und nach der Schule als Arbeitskraft gebraucht wurden.

In der 8. Klasse erkrankte ich und war nur insgesamt 7 Wochen in der Schule.

Ich war nie ein Superschüler, musste lernen, stand vor meiner Krankheit glatt 2. Die neunte Klasse ist mir schwer gefallen aber ich hatte Lehrer, die immer ein offenes Ohr hatten und halfen, wenn ich nicht weiter wusste. Im Mai, als ich in der neunten Klasse war, brach dann eine Tierseuche aus. Über die Dörfer wurde Quarantäne verhängt. Also wieder ein Schulausfall von 7 Wochen. Ich habe den Realschulabschluss mit dem Prädikat „Gut“ geschafft, einen Berufsabschluss und auch ein Studium, trotz alledem und ohne Vergünstigung.

Ich denke 7 Wochen Unterrichtsausfall lassen sich aufholen noch dazu, weil die Osterferien dazwischen lagen. Den Lernstoff allein aufzuholen ist immer schwieriger als in der Klasse.

Mein Vertrauen an unsere Lehrer ist groß und ich bin überzeugt davon, dass es ihnen gelingt ihre Schüler zu motivieren.

Rosemarie Thomann

Lockerungen sind kein Freibrief!


Liebe Freundinnen und Freunde im SoVD in Mecklenburg – Vorpommern,

die Bundesregierung, aber auch unsere Landesregierung, haben auf der Basis von Ergebnissen wissenschaftlicher Untersuchungen weitreichende Lockerungen der coronabedingten Einschränkungen beschlossen. Sie werden im Einzelnen noch veröffentlicht.

So erfreulich dies für uns alle ist, so groß ist auch die Gefahr, dass diese Erleichterungen schnell wieder zurückgenommen werden müssen, weil die Pandemie erneut aufflammt.

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Wolfgang - Schreyer - Preis des SoVD Landesverbandes Mecklenburg – Vorpommern 2020


Liebe Freundinnen und Freunde das SoVD in Mecklenburg - Vorpommern,

dieses Jahr ist anders als die meisten zuvor. 

Nur die Ältesten unter uns werden sich auf die Nachkriegseinschränkungen in Deutschland besinnen. Es sollte uns ein Bedürfnis sein, diesen Frauen und Männern noch einmal zu danken für ihren Mut, ihren Einsatz, ihre Aufbauarbeit. Sie sind diesen Aufgaben nicht ausgewichen. Sie haben gefroren und gehungert. Sie waren in höchster Angst vor der Rache der Sieger. Viele haben diese Zeit nicht überlebt. Aber sie haben ihre Heimat neu aufgebaut. 

Wir Nachgeborenen kennen Not und Elend und die mögliche Gefährdung von Leib und Seele nicht. Ordnen wir also die heutigen Probleme alle richtig ein. Ich bitte darum. Es nicht zu tun, wäre eine Missachtung der Leistungen unserer Eltern und Großeltern!

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Welttag der Menschen mit Behinderung


Zum Welttag der Menschen mit Behinderung am 05.05. erklärt der SoVD-Landesvorsitzende Mecklenburg - Vorpommern Dr. med. Helmhold Seidlein: 

Menschen mit Behinderung müssen auch 28 Jahre nach dem ersten Protesttag für die Umsetzung der UN - Behindertenkonvention am 5. Mai 1992 immer noch mit Erschwernissen, Barrieren und Benachteiligungen im privaten und gesellschaftlichen Leben zurechtkommen.

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Zum 01. Mai

Anlässlich des Tages der Arbeit erklärt der Landesvorsitzende des SoVD-Landesverbandes MV Dr. Helmhold Seidlein: 
Erstmals seit 1949 finden am Tag der Arbeit, aufgrund der coronabedingten  wissenschaftlich und politisch begründeten Einschränkungen, keine öffentlichen Demonstrationen und  Kundgebungen statt. Viele Organisationen setzen am 1. Mai jedoch mit digitalen Aktionen Zeichen der Solidarität.

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Die Schulen öffnen wieder - eine gute Nachricht für alle Kinder und Jugendlichen?

Die Schüler dürfen zurück in die Schulen, teilweise jedenfalls, beginnend mit den Prüfungsjahrgängen. Eine gute Nachricht! Die anderen Schüler folgen Schritt für Schritt. 

Der wochenlange Schulausfall soll nicht zu Benachteiligungen führen, Sitzenbleiben gibt es in diesem Jahr nicht. Das hört sich gut an, ist es aber nicht. 

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Neuer Termin für die Erlebnistage für junge Menschen mit Schädelhirnverletzungen 14. - 16.08.2020 in Dresden


Aufgrund der Corona Krise mussten wir leider die Erlebnistage für Junge Menschen von 18 bis 40 Jahre mit Schädelhirnverletzung vom 03. - 05.04.2020 absagen bzw. verschieben.

Nach Rücksprache mit den Referenten und dem Tagungshaus können wir nun einen neuen Termin anbieten:

                Freitag, 14.08. - Sonntag, 16.08.2020 in der DGUV Akademie in Dresden


Genauere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier:

„Wir bleiben zu Hause, damit Ihr arbeiten könnt“ – Keine „Öffnungsorgie in unserem Bundesland!


Vier Wochen hat das Versprechen für Solidarität gehalten. Wie sich nun zeigt war es viel eher durch Angst bestimmt als durch tatsächliche Solidarität.
Kaum zeigt sich einen Hoffnungsschimmer überschlagen sich Wünsche, Vorstellungen, Forderungen, gar Drohungen. Vor wenigen Tagen hingen alle an den Lippen weniger Experten. Plötzlich ist es wieder wie beim Fußball - jeder ist Experte. 

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Corona und nur Corona? Andere Krankheitsbilder beachten – ein Akt der Solidarität


Ein Virus legt die Weltwirtschaft lahm und führt zu massiven Einschränkungen im persönlichen und gesellschaftlichen Leben. Es ist das Virus, nicht die dadurch ausgelöste Krankheit. Dies gilt es immer zu beachten. Die Zahl der tatsächlich Erkrankten ist glücklicherweise nicht hoch im Vergleich mit anderen Krankheiten, die mit schweren Symptomen einhergehen. 

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Corona in NRW

„Bis zum heutigen Dienstagvormittag hate es nach Angaben des Gesundheitsministeriums in NRW über 27.200 bestätigte Coronavirus-Infektionen in NRW gegeben und 661 Todesfälle sowie rund 14.000 Genesende.“

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Liebe Freundinnen und Freunde im SoVD,

am morgigen Mittwoch wird das Bundeskabinett über die mögliche Lockerung der Einschränkungen im öffentlichen und privaten Leben entscheiden.

Wir übergeben ihnen die Entwicklung der Erkrankungen in unserem Bundesland. Hier können Sie sehen, dass es keinen Grund für eine Entwarnung erkennbar ist. Sie zeigen aber, dass es der Bevölkerung in M-V, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gesundheitswesen und den Behörden gelungen ist die zahlenmäßige Zunahme der Erkrankten in einem solchen Bereich zu halten, dass jederzeit und überall die notwendige Hilfe gegeben werden konnte, einschließlich bei Notwendigkeit der künstlichen Beatmung. Wir trauern mit den Angehörigen derjenigen Erkrankten, die dennoch sterben mussten.

Die Pandemie ist nicht vorbei.  Beachten Sie weiterhin die Festlegungen und Empfehlungen der Experten und der  Landes- und Bundesbehörden.

Es liegt in Ihrem Interesse, denn es schützt Sie. Es ist eine zutiefst solidarische Handlung gegenüber Ihren Familien, Freunden und Mitbürgerinnen und Mitbürgern in unserem Land.
 

Dr. med. Helmhold Seidlein

SoVD - Landesvorsitzender  M-V

2020 - Das andere Ostern


Liebe Freundinnen und Freunde,

Die Stille über dem Land in der Karwoche 2020 und zum Osterfest war ungewohnt. 

Vor einem Jahr toste auf den Straßen der Generationenkampf: „Ihr habt mir meine Kindheit, meine Träume gestohlen“ (Greta). Es ging um die Natur, um diese eine Erde. Ein berechtigtes Anliegen, rückblickend wie eine Vorahnung.

Nun wehrt sich die Natur mit Viren, die nach mancher Theorie als die wahren Aliens vor Urzeiten das Leben auf unseren Planeten brachten. Nichts ist mehr, wie es war. Aller „eitel Tand“ (Goethe) ist nicht mehr wichtig. Dasein für andere bestimmt die Schlagzeilen. So scheint es. Ist es wirklich so?

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Welttag für Gesundheit

In diesem Jahr ist er den Pflegenden und den Hebammen gewidmet. Frauen und Männern, die sich dem Dienst am Einzelnen zum Wohle der Gesellschaft, entschieden haben. 

Mit Leidenschaft, hohem Engagement, dem Risiko persönlich gesundheitlichen Schaden zu erleiden und nicht immer ausreichend anerkannt, gehen sie ihrer Berufung nach.

Lesen Sie bitte hier weiter:

Corona und wir

Corona und wir

Soziale Distanz (A. Merkel), „Social  Distancing", ist kein Aufruf zur totalen Abkapselung und gesellschaftlichen Vereinsamung!

Ein Virus, lange bekannt, nun in einem größeren Umfange krankmachend, bringt das öffentliche Leben fast zum Erliegen, Raubtierinstinkte regen sich, Selbsterhaltungstriebe werden enthemmt, es wird gehamstert, es kommt zu Panik.  

Ob damit unser Deutschland im Ausnahmezustand ist, oder „nur“ in einer schwierigen gesamtgesellschaftlichen Situation, wird erst rückblickend entschieden werden können.

(Mit freundlicher Genehmigung: Quelle: Blitz Mecklenburg-Vorpommern 21.03.2020)

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Corona und das Reiskorn

Corona: Warum müssen wir uns körperlich von anderen Menschen fernhalten, auch wenn wir sie lieben oder gerade deshalb?

Das Corona-Virus bestimmt derzeit unser Leben. Das soll aber nicht so bleiben.  Haben wir alle in irgendeiner Weise mit ihm Kontakt gehabt, dann werden wir, mit großer Wahrscheinlichkeit, gegen eine erneute Infektion immun.

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Der SoVD dankt Minister Glawe


Der SoVD in M-V hat am 17.03. eine Aufforderung zur unbürokratischen Gewährung sozialer Leistungen an die Landesregierung gerichtet: 

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Corona ist kein Grund therapeutische Leistungen einzuschränken


Der SoVD in Mecklenburg – Vorpommern sorgt sich um die medizinische Betreuung

Uns erreichen Hinweise von Kranken und Pflegebedürftigen, die in Einrichtungen oder in der Häuslichkeit leben, wonach dringende therapeutische Leistungen von Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden usw. nicht erbracht werden mit Verweis auf das allgegenwärtige Corona-Virus. 

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Solidarität in Zeiten von Covid-19


Sozialverband Deutschland in M-V und Deutsche Kinderhilfsstiftung e.V. - Förderverein  bitten für die Arbeit mit sozial- und gesundheitlich benachteiligten Kindern die Landesregierung um Hilfe.

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Corona und die Abwehr ihrer Folgen

Die Landesregierung M-V hat gestern sehr weitreichende Einschränkungen der Bürgerrechte für die aktuell bedrohliche Situation beschlossen. Das ist so erforderlich.

Aber es wird eine Zeit nach Corona geben.

Dann müssen die Folgen dieser Epidemie beseitigt und vor allen Dingen Entscheidungen getroffen werden, die einen erneuten gesellschaftlichen Stillstand möglichst ausschließen.

Dies alles wird Mittel in nicht absehbarer Höhe erfordern.

Der Sozialverband Deutschland in Mecklenburg – Vorpommern schlägt deshalb vor die Diskussion um eine Abschaffung des Solidaritätszuschlages zu beenden.

Es ist für die steuerzahlenden Bürgerinnen und Bürger einfacher mit der jetzigen Regelung, die seit vielen Jahren in allen persönlichen und familiären Planungen berücksichtigt wurde, das Leben zu gestalten als eine Steuer abgeschafft und neue eingeführt zu erleben.

Eine gesondert eingeführte „Corona-Steuer“ würde dann in jedem Fall auch höher sein als der bisherige Solidaritätszuschlag. Der ist in seiner Höhe bekannt und es ist Aufgabe der Politik ihre Ausgaben an den dadurch vorgegebenen Möglichkeiten auszurichten, anstelle in der jetzigen durch Panik gekennzeichneten Situation noch mehr Geld vom Steuerzahler abzuverlangen.

Dr. med. Helmhold Seidlein

Landesvorsitzender SoVD Mecklenburg - Vorpommern 

Der SoVD in M-V fordert unbürokratische Genehmigung von Anträgen auf Sozialleistungen und soziale Ausgleiche

Die Landesregierung M-V hat gestern sehr weitreichende Einschränkungen der Bürgerrechte beschlossen. Gleichzeitig hat sie dem produzierenden und handelnden Gewerbe massive Unterstützungen zugesagt.

Das Gesundheitswesen wurde aufgefordert in bisherigem Umfange weiterzuarbeiten, allerdings nur in den praktischen Bereichen.

Die Zeitdauer der beschlossenen Maßnahmen ist ungewiss, nach bisherigen Verlautbarungen allerdings so weit gefasst, dass viele Menschen in soziale Nöte kommen werden, die derzeit in unterschiedlichen Verwaltungsverfahren bei der Agentur für Arbeit, beim Jobcenter, bei Sozial- und Jugendämtern, bei Versorgungsämtern, Kranken- und Rentenversicherungen, Pflegekassen, Sozialgerichten usw. Verfahren laufen haben.

Der SoVD in M-V fordert deshalb die Landesregierung auf die zuständigen Behörden anzuweisen, im Sinne eines Zwischenbescheides ohne weitere Prüfung sämtliche soziale Verfahren im Sinne der Antragsteller zu entscheiden. Leistungen müssen dann an eine Befristung gebunden sein, wie etwa für zunächst sechs Monate. Eine kürzere Frist ist nicht plausibel, da es im günstigsten Fall, bei den jetzt vorgegebenen Zeiträumen, mindestens 4 Monate dauern wird, ehe nicht erledigte Verwaltungsverfahren aufgearbeitet sein werden.

Dr. med. Helmhold Seidlein

SoVD Landesvorsitzender in  Mecklenburg -Vorpommern

Corona

Liebe Mitglieder des Sozialverband Deutschland in Mecklenburg - Vorpommern, werte Ratsuchende,

überall auf der Welt werden Anstrengungen unternommen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu hemmen. Es ist ein gutes Gefühl dabei, wenn wir erleben, dass es tatsächlich auch heute möglich ist, einer alle Menschen bedrohenden Gefahr gemeinsam entgegenzutreten. Es macht Hoffnung für die Zeit nach Corona.

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Zum 08. März 2020


2019 konnte der Sozialverband Deutschland (SoVD) auf 100 Jahre erfolgreiches politisches Engagement von Frauen im Reichsbund / SoVD zurückblicken.  Die Geschichte dieser Bemühungen zeigt, dass frauenpolitische Erfolge jahrelange Basisarbeit, Forderungen sowie unermüdliche Überzeugungsarbeit auf allen Ebenen zur Voraussetzung haben. 

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Opferentschädigung für Gewalt- und Terroropfer


Neues Soziales Entschädigungsrecht (Opferentschädigung) wurde beschlossen. Es bringt Verbesserungen für Gewalt- und Terroropfer ab 2020 sowie in einer zweiten Stufe ab 2024.

Was ändert sich kurzfristig schon jetzt? Lesen Sie bitte hier:

Bundesteilhabegesetz


Am 01. Januar trat die dritte Stufe des Bundesteilhabegesetzes in Kraft.

Hier finden Sie die wichtige Neuerungen:

Der Minister hat Wort gehalten


Der Bahnhof Züssow ist ein Knotenpunkt des Bahnnetzes Richtung Berlin und Rostock. Er ist das Bindeglied zwischen den Regionen Vorpommerns von Ahlbeck bis nach Prerow und Mukran.

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Erlebnistage für junge Menschen von 18 bis 40 Jahre mit Schädelhirnverletzungen vom 03. - 05.04.2020 in Dresden

Die ZNS – Hannelore Kohl Stiftung gemeinsam mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung lädt ein:

Erlebnistage für junge Menschen von 18 bis 40 Jahre mit Schädelhirnverletzungen vom 03. - 05.04.2020 in Dresden

Herzlich willkommen zum Inklusionslauf 2020

SoVD-Inklusionslauf geht in die nächste Runde
DER LAUF FÜR ALLE

Nach dem großen Erfolg mit einem neuen Teilnehmer*innenrekord im letzten Jahr, steht am 22. August die 7. Ausgabe des inklusiven Laufevents an.

Hier gibt es alle Informationen:

Und schon wieder Impfen

Zur aktuellen Diskussion um Masernimpfpflicht im Kindergarten erklärt der SoVD Landesvorsitzende Mecklenburg – Vorpommern Dr. med. Helmhold Seidlein:

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Nein! Das nicht! Antisemitismus in Greifswalder Schule

In einer Zeit, in der in Deutschland die widerliche Fratze des Antisemitismus in verschiedensten Verkleidungen auftaucht, wird in unserer weltoffenen Hansestadt in einer staatlichen Schule gegen Menschen jüdischen Glaubens gehetzt, vor Kindern, die ihren Weg ins Leben suchen.

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Grundrente

Zweifellos wird mit dem Modell einer Grundrente genannten finanziellen Besserstellung von Niedrigrentenempfängern endlich versucht eine schlimme und menschenunwürdige soziale Ungerechtigkeit auszugleichen.

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Neujahrsempfang der Landesregierung in Stralsund am 13. Januar 2020

„Wenn in stiller Stunde Ostseewellen trecken an den Strand….“

Der Neujahrsempfang der Ministerpräsidentin stand in diesem Jahr im Zeichen des dreißigsten Jahrestages der Wiedereinrichtung unseres Landes Mecklenburg-Vorpommern.  Das aufwendig restaurierte prächtige Jugendstiltheater in Stralsund war ein symbolbehafteter Veranstaltungsort. 

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Nicht-Inklusion im Schatten der Feriensonne

Zirchow auf Usedom hat eine Förderschule. Warum sie dort angesiedelt ist hat historische Gründe.

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Zum Vorschlag, den 8. Mai wieder gesetzlich zum Tag des Gedenkens und Erinnerns zu erklären

Wir brauchen einen solchen Tag. Der Begriff Feiertag ist sicherlich unangebracht und würde zur gesellschaftlichen Spaltung führen. Es geht um das Erinnern, um das Gedenken und um das Vermitteln von „Nie wieder!“.

Der Tag allein wird das aber nicht erreichen. Wenn gestern im ZDF von einem führenden Pädagogen auf die Freiwilligkeit gepocht wird Gedenkstätten des Krieges und des Holocoust zu besuchen und nicht verpflichtend im Rahmen des Lehrplanes, dann zeigt das die Notwendigkeit, Erinnern und Gedenken durch einen solchen Tag zu fördern. Unsere Geschichte fordert das von uns.

Der Sozialverband Deutschland ist der Solidarität, dem Frieden und der Demokratie verpflichtet und unterstützt diesen Vorschlag.

Dr. med.  Helmhold Seidlein

1. Landesvorsitzender SoVD in Mecklenburg-Vorpommern

Die Schande einer Gesellschaft: Obdachlosigkeit - Wohnungslosigkeit

Zur abschließenden Bundestagsberatung über die Einführung einer Wohnungslosenberichterstattung erklärt der Landesvorsitzende Dr. med. Helmhold Seidlein:

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Generelle Abschaffung von Kita-Gebühren völlig falscher Schritt

Seit gestern müssen Eltern für die Betreuung ihrer Kinder in Kitas, bei der Tagesmutter und im Hort keine Gebühren mehr bezahlen.

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Verbesserungen für SED-Opfer

Der Deutsche Bundestag hat am 08.11.2019 das Gesetz zur Verbesserung rehabilitierungsrechtlicher Vorschriften für Opfer der politischen Verfolgung in der ehemaligen DDR und zur Änderung des Adoptionsvermittlungsgesetzes beschlossen und zum 29.11.2019 in Kraft gesetzt.

Bisher gab es Fristen für die Anträge auf Rehabilitation und teilweise auch für die Geltendmachung von Leistungsansprüchen. Diese wurden gestrichen.

Darüber hinaus werden die Opferrenten von 300 auf 330 Euro und die Ausgleichszahlungen 214 auf 240 Euro bzw. von 153 auf 180 Euro monatlich erhöht. Außerdem wurden die Voraussetzungen für den Zugang zu Opferrente bzw. Ausgleichsleistungen herabgesetzt und die Frist der Haftdauer von 180 auf 90 Tage vermindert.

Es wird auch die Rehabilitierung von Kindern ermöglicht, die aufgrund der politischen Verfolgung ihrer Eltern oder von Elternteilen in einem Heim für Kinder und Jugendliche untergebracht wurden.

Für die Opfer von staatlichen Zersetzungsmaßnahmen, einer repressiven Verfolgungspraxis, die aus umfangreichen, heimlichen Steuerungs- und Manipulationstechniken bestand, sowie für die sogenannten verfolgten Schülerinnen und Schüler werden verbesserte Ausgleichsleistungen geschaffen. Außerdem wird die Forschung zu politisch motivierten Adoptionen in der DDR gefördert.

Ferner werden die sogenannten Heimkinder, also Kinder deren Eltern aufgrund ihres politischen Engagements inhaftiert wurden und die deshalb in Heimen untergebracht wurden, entschädigt. Bisher noch nicht entschädigte Opfer von staatlichen Zersetzungsmaßnahmen werden ebenfalls rehabilitiert und ihr Leid, unter bestimmten Voraussetzungen, mit einer einmaligen Ausgleichsleistung von 1.500 Euro anerkannt.

Weitere Informationen und Antragsformulare finden Sie hier unter SED-Opferrente.

Anspruchsberechtigte können sich zur Beratung an uns wenden.

Landesgeschäftsstelle des SoVD

Henrik-Ibsen-Straße 20

18106 Rostock

Tel. 0381 76010914 Fax 0381 76010920

Der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern beendet seine Kampagne im Jubiläumsjahr

Der Landesverband M-V lud am 02.09.2019 ins Rostocker Rathaus ein, um gleich zwei Jubiläen zu begehen: "100 Jahre Frauenwahlrecht und 100 Jahre Frauen im Sozialverband Deutschland“. In Anwesenheit der Bundesfrauensprecherin, Frau Edda Schliepack, und der Bundesgeschäftsführerin, Frau Stephanie Rinke, kamen Frauen und Männer zusammen, um sich zu beiden Themen auszutauschen. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

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Nachruf Jürgen Weigel

Am 13.08.2019 vollendete sich das Leben unseres Freundes und Kameraden Jürgen Weigel.

12 Jahre lang hatte er die Geschicke des SoVD - Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern gelenkt. Unter seiner Leitung entwickelte der Landesverband sein neues Profil vom Reichsbund zum modernen, dienstleistungsorientierten Interessenvertreter sozial Benachteiligter, Rentner, Menschen mit Behinderungen, Patienten, Pflegebedürftigen, Arbeitslosen. Die drei Säulen der Arbeit des Verbandes, aktive Sorge um die Mitglieder, Sozial- und Rechtsvertretung und aktive Sozialpolitik waren immer Maßstab seines Handelns. Der Erfolg der Basisarbeit zeigte sich u.a. in seinem Ortsverband in Karlshagen/Usedom, wo der Verband das Gemeindeleben mit regelmäßigen Veranstaltungen, eigenem Orchester und eigener Tanzgruppe wesentlich prägte. Das zielorientierte Zusammenwirken von Haupt- und Ehrenamt war ihm wichtig. Seine Worte „Ehrenamt ohne Hauptamt geht nicht“ forderten gegenseitige Achtung, Respekt und freundschaftliches Miteinander. Dieser Maxime blieb er auch treu, als er zum Vizepräsidenten des SoVD - Bundesverbandes gewählt wurde und dort ganz besonders die Entwicklung der nach dem politischen Umbruch gegründeten Landesverbände beförderte.

Für die handelnde Politik war Jürgen Weigel ein gesuchter Gesprächspartner. Ganz wesentlich seiner Initiative war es zu verdanken, dass sich die in unserm Land arbeitenden Sozial- und Wohlfahrtsverbände zu einer Sozialunion zusammenschlossen und bei den regelmäßig stattfindenden Sozialgipfeln von der Landesregierung und vom Parlament Rechenschaft abforderten über deren Arbeit für die sozialen Belange der Menschen in unserem Land.

2012 nahm ihm eine Krankheit die Kraft weiterhin aktiv im Ehrenamt tätig zu sein. Als Ehrenvorsitzender unseres Landesverbandes blieb er ein gesuchter Ratgeber für den Verband und darüber hinaus. Seine Bemühungen um grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Sozialverbänden in der Euroregion Pommern, für die er besonders auf der polnischen Seite vielfach ausgezeichnet wurde, setzte er fort.

Nach und nach wurde es stiller um unseren Freund und Kameraden Jürgen Weigel. Nun hat er den letzten Kampf gegen seine Krankheit verloren. Wir behalten ihn stets in ehrender Erinnerung! Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und allen, die ihm nahe waren.

Dr. med. Helmhold Seidlein

1. Landesvorsitzender SoVD in Mecklenburg-Vorpommern

Neues Kita-Gesetz verschärft die Situation nur noch mehr

Der Landtag hat mit den Stimmen von SPD, CDU und der Fraktion Freie Wähler/BMV ein neues Kita-Gesetz für Mecklenburg-Vorpommern beschlossen.

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Unfallversicherungsschutz auch an einem „Probetag“

Das Bundessozialgericht hat am 20.08.2019 entschieden, dass ein Arbeitsuchender, der in einem Unternehmen einen "Probearbeitstag" verrichtet und sich dabei verletzt, gesetzlich als "Wie-Beschäftigter" unfallversichert ist (Az.: B 2 U 1/18 R).

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SoVD warnt vor steigenden Kosten in der Pflege

Der Sozialverband Deutschland (SoVD), Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, warnt zum wiederholen Male vor steigenden finanziellen Belastungen der Pflegebedürftigen, ihren Angehörigen und allen Versicherten.

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Rentenerhöhung nicht mehr als ein Feigenblatt

Zur geplanten Anhebung der Renten um über drei Prozent erklärt der 1. Landesvorsitzende, Dr. Helmhold Seidlein: „Es ist positiv, dass die Rente in diesem Jahr um mehr als drei Prozent steigen sollen.

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Equal Pay Day 2019: Wir lassen nicht locker!

„Frauen müssen noch immer auf durchschnittlich 21 Prozent Einkommen verzichten. Die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männer verharrt seit Jahren auf hohem Niveau“, so die Frauensprecherin  des SoVD-Landesverbandes M-V, Erika Kannenberg, heute in Rostock. „Wir lassen nicht locker bis Frauen gleich bezahlt werden und der Equal Pay Day Silvester stattfindet.“ 

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SoVD: Keine Therapieeinleitung ohne persönlichen Arztkontakt

Der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern hat heute auf Antrag der Koalitionsfraktionen die Landesregierung beauftragt, darauf hinzuwirken, dass Ärzten im Einzelfall unter Wahrung entsprechender Voraussetzungen eine Beratung und Behandlung ausschließlich aus der Ferne über Kommunikationsmedien erlaubt ist. Außerdem soll sie sich dafür einsetzen, dass Anwendung und Abrechenbarkeit telemedizinischer Anwendungen ausgebaut und die E-Health-Initiative fortgeführt wird.

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Gesetzesentwurf zur Lockerung des Werbeverbotes für Abtreibungen

Der Bundestag soll heute einen Gesetzesentwurf zur Lockerung des Werbeverbotes für Abtreibungen verabschieden.

Der SoVD in MV hat dazu eine klare Meinung: Es gibt in Deutschland ein gut ausgestattetes Netz von Frauenarztpraxen, Frauenärztlichen Krankenhausabteilungen und Kliniken und Beratungsstellen für Frauen.

Werbung für ärztliche Leistungen jeglicher Art, finanziert durch die Solidargemeinschaft, lehnen wir grundsätzlich ab und deshalb auch diesen Gesetzentwurf erklärt dazu der SoVD - Landesvorsitzende Dr. med. Helmhold Seidlein.

Dienstleistungsbetrieb Arztpraxis - Fehlende Barrierefreiheit da, wo sie zwingend erforderlich ist!

Mehr und mehr werden unsere SoVD-Beratungsstellen mit Anfragen konfrontiert, wie Rat- und Hilfesuchende möglichst zeitnah beim Arzt ihres Vertrauens einen Vorstellungstermin erhalten können.

Es geht nicht allein darum, ob ein bestimmter Facharzt wohnortnah praktiziert und damit auch aufgesucht werden kann. Es geht auch nicht darum, ob Termine bald oder später  erhalten werden. Es geht ganz einfach darum, überhaupt einen Termin zu erhalten. Rasend schnell hat sich in den Arztpraxen eine ganz schlimme, nicht einmal vom klassischen Dienstleistungsgewerbe her bekannte, nur bei Firmen der Telekommunikation und Versicherungen geübte Praxis, eingebürgert: Die Nichterreichbarkeit im Bedarfsfalle. 

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Sozialstaatsreform muss grundlegendes Vertrauen erneuern

Zum SPD-Parteibeschlusses für ein Reformkonzept des Sozialstaat vom 10. 02.2019 erklärt der SoVD - Landesvorsitzende Dr. Helmhold Seidlein:

Das soziale Gefälle in Deutschland nimmt zu. Ganz deutlich zeigen das die steigenden Armutsrisiken bei der Erwerbslosigkeit, geminderter oder aufgehobener Erwerbsfähigkeit und bei der Altersrente.

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Landesvorsitzender Dr. Seidlein für sein Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt

Auf einer eindrucksvollen Feierstunde am 15. November 2018 in der Orangerie des Schweriner Schlosses wurde der Landesvorsitzende Dr. Helmhold Seidlein mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig überreichte im Namen des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier diesen Orden persönlich. In ihrer Laudatio gab Frau Schwesig einen Überblick zu seinem Wirken als Mediziner, sei es als Orthopäde, Rehabilitationsarzt oder Sozialmediziner. Besonders aber hob Frau Schwesig die Verdienste auf dem sozialem und sozialpolitischem Gebiet hervor. Diese Arbeiten sind breit gefächert.

Ein besonderer Schwerpunkt ist seine soziale Kompetenz. Dies zeigt sich im Kreisverband Vorpommern-Greifswald und besonders im Landesverband. Die Arbeit mit den Mitgliedern steht für ihn stets im Vordergrund. In der sozialpolitischen Arbeit zeigt er Führungsstärke und zeigt Wege zur zielgerichteten sozialpolitischen Diskussion mit den Verantwortungsträgern aller Ebenen – auch durch viele Veröffentlichungen und Statements.

Die Mitglieder des SoVD-Landesvorstandes sowie der Kreis- und Ortsverbände gratulieren Dr. Seidlein recht herzlich zu der hohen Auszeichnung und wünschen ihm alles Gute und weiterhin viel Erfolg bei seiner wichtigen Tätigkeit  für den Sozialverband.

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Zweitmeinungsverfahren in Kürze anwendbar

Im § 27b SGB V ist der gesetzliche Rechtsanspruch auf Einholung einer ärztlichen Zweitmeinung bei gewissen planbaren Eingriffen geregelt. Im Gesetz ist ebenso bestimmt, dass die Krankenkassen die Kosten zu tragen haben, die Ärzten durch die Bereitstellung von Befundunterlagen zur Zweitmeinung entstehen. Die Verfah-rensregeln hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in einer Richtlinie zum Zweitmeinungsverfahren (Zm-RL) festgelegt, welche am 08.12.2018 in Kraft getreten ist.

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Bundesgerichtshof konkretisiert Anforderungen an eine Patientenverfügung

In seinem Beschluss vom 14. November 2018 - XII ZB 107/18 hat der Bundesgerichtshof (BGH) seine bisherige Rechtsprechung zur Patientenverfügung bestätigt und gleichzeitig die Anforderungen an eine wirksame Patientenverfügung erneut konkretisiert. Danach sind neben Ärzten und Angehörigen auch die Gerichte an einen eindeutig formulierten Willen des Patienten zum Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen gebunden.

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Schwerwiegender Angriff auf die Psychotherapie droht!

Es gibt einen schwerwiegenden Angriff seitens des Bundesministers für Gesundheit, Jens Spahn, auf die Psychotherapie: Er möchte, dass Patienten nicht mehr zu einem Therapeuten/in ihrer Wahl gehen und diese/r diagnostiziert, welche Hilfe nötig und richtig wäre. Stattdessen soll ein besonders qualifizierter Behandler vorgeschaltet werden.

Das heißt: Patienten sollen zukünftig einen solchen Diagnostiker davon überzeugen müssen, dass sie Psychotherapie brauchen.

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AOK – Trikotwerbung zur Handballweltmeisterschaft 2019

Die  AOK ist der auf  dem Trikot benannte Sponsor der Handballnationalmannschaft Deutschland. Dies wirft Fragen auf:

Woher stammen die Sponsorengelder, doch nicht von den Versichertenbeiträge, oder doch? Und wurden die Versicherten dazu befragt bzw. darüber informiert?

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Verbesserung der Kita-Qualität durch mehr Fachkräfte

Der SoVD M-V unterstützt die heute vom Netzwerk gegen Kinderarmut Mecklenburg-Vorpommern dem Landtag übergebene entsprechende Petition.

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SoVD unterstützt Initiative zur Verbesserung der Bedingungen in Kitas und Horten

Der SoVD M-V ging am Samstag, den 15.09.2018, gemeinsam mit rund 200 Erziehern und Eltern, Gewerkschafts- und Parteienvertretern, auf die Straße, um für bessere Bedingungen in den Einrichtungen der frühkindlichen Bildung zu demonstrieren. Die Kundgebung, die unter dem Motto „Unsere Kinder sind es wert!“ stand, führte vom Rostocker Hauptbahnhof über das Bahnhofsviertel hin zum Kröpeliner-Tor-Vorplatz.

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Der Pflegebluff

Nach einem aktuellen Report des Instituts der deutschen Wirtschaft soll die Zahl der Pflegebedürftigen innerhalb von 15 Jahren um  ein Drittel steigen, um etwa 70.000 pro Jahr. Für die Betreuung werden 150.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt, also 10.000 im Jahr.

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Lesen und Schreiben für Alle

In  jedem Jahr werden am Tag der Analphabeten die gleichen erschreckenden Zahlen veröffentlicht.

750 Millionen Menschen auf der Welt können nicht ausreichend oder gar nicht lesen und schreiben, das sind rund 10 Prozent der Weltbevölkerung.

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SoVD sieht beitragsfreie Kita äußerst kritisch

Nach dem Willen der Landesregierung brauchen Eltern ab dem nächsten Jahr für die Kinderbetreuung für das zweite und etwaige weitere Kinder nichts mehr zu zahlen (sog. Geschwisterkindregelung).

Ab dem 01.01.2021 soll die Kindertagesförderung für alle Kinder komplett beitragsfrei werden. Das heißt: Sämtliche Beiträge, egal ob für die Krippe, den Kindergarten, den Hort oder die Tagespflege werden stattlich finanziert.

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Für den SoVD Landesverband M-V gilt: Wir arbeiten DSGVO-konform

Am 25. Mai 2018 trat die neue Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DGSVO, EU-2016/679) und das nationale Bundesdatenschutzgesetz in neuer Fassung (BDSG n.F.) in Kraft.

Die DSGVO ist keine einfache Richtlinie, sondern eine Verordnung. Das heißt: Wie alle Vereine ist der SoVD – Landesverband M-V ab jetzt verpflichtet, sich an die DSGVO zu halten. Wir möchten allen Mitgliedern, und denen die es werden wollen, versichern: Wir haben die nötigen Maßnahmen und Vorbereitungen bereits getroffen, um auch langfristig datenschutzkonform zu sein. Das Bundesdatenschutzgesetz a.F, an das wir bislang gebunden gewesen sind, war bereits eines der strengsten im weltweiten Vergleich.

Voraussichtlich wird das Recht auf Auskunft über die Verarbeitung der personenbezogenen Mitgliederdaten nach Artikel 15 Absatz 1 DSGVO sowie das Recht auf Löschung dieser Daten von besonderer Bedeutung in der Arbeit unserer Mitgliederverwaltung werden. Darauf sind wir vorbereitet.

In der Juni-Ausgabe der SoVD-Zeitung erscheint ein Artikel zur DSGVO, der die Mitglieder über alle wichtigen Details ins Bild setzt.

Kompetente Beratung schützt vor den Folgen sozialer Härte

Ob Altersarmut, Berufsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit: Nur, wer umfassend über seine Rechte informiert ist, kann sich auch effektiv vor den Folgen sozialer Härte schützen. Vor diesem Hintergrund kämpfen der Sozialverband Deutschland und der Sozialverband Mecklenburg-Vorpommern – kurz: SoVD und SoVD Mecklenburg-Vorpommern – bereits seit 100 Jahren für die Interessen sozial benachteiligter, behinderter und pflegebedürftiger Menschen.

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Trödeln ist nicht: Krankenkasse muss zeitnah eine Entscheidung treffen

Patienten haben das Recht auf eine schnelle Bearbeitung ihrer Anträge. § 13 Abs. 3a SGB V bestimmt, dass die Krankenkasse über einen Antrag auf Leistungen zügig, spätestens bis zum Ablauf von drei Wochen nach Antragseingang oder in Fällen, in denen eine gutachterliche Stellungnahme, insbesondere des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (Medizinischer Dienst), eingeholt wird, innerhalb von fünf Wochen nach Antragseingang zu entscheiden. Werden diese Fristen überschritten, gilt der Antrag als genehmigt, so eine am 27.06.2017 getroffene Entscheidung des Bayerischen Landessozialgerichts (Az.: L 5 KR 260/16). Schon das Bundessozialgericht (BSG) hatte mit Urteil vom 08.03.2016 (Az.: B 1 KR 25/15 R) die Wirkung der Genehmigungsfiktion des § 13 Abs. 3a SGB V bei einem Fristversäumnis der Krankenkasse bestätigt.

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Schwesig: Das Thema einer sozialen Gesellschaft ist heute noch genauso aktuell wie vor 100 Jahren

Am 09. Juni feierte der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern mit einer Jubiläumsveranstaltung das 100-jährige Bestehen des SoVD. Unter den Gästen: Die Stellvertretene Vorsitzende der Bundes-SPD und designierte Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns Manuela Schwesig, die den SoVD ebenso wie knapp drei Wochen zuvor bereits die Bundeskanzlerin Angela Merkel als „kompetenten Mitstreiter“ in der Politik würdigte. Sie dankte dem SoVD für seine fachkundige Arbeit und Unterstützung in verschiedenen Teilen der Sozialgesetzgebungen, wovon viele auf Initiativen und Konzepte des SoVD zurückgehen.

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SoVD-Magazin: Auch unterwegs bestens informiert

Das SoVD-Magazin ist jetzt als kostenlose App für Smartphones und Tablets verfügbar. Sie müssen also auch unterwegs nicht auf diese interessante und wichtige Lektüre verzichten. Das Magazin ist eine wichtige Ergänzung zu den vielen Informationen, die Sie in unserer SoVD-Zeitung nachlesen können. Es informiert Sie immer zeitnah über wichtige sozialpolitische Fragen, Meinungen und Stellungnahmen unseres Verbandes sowie über die Arbeit der Mitglieder in unserem Landesverband und in Ihren Kreis- und Ortsverbänden.

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