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Der SoVD M-V erkennt im Krieg den schlimmsten Grund der Armut

Pressemeldung

Am 17. Oktober mahnen die Vereinten Nationen alle Menschen, in solidarischem Miteinander zu leben und Armut in all ihren Unterschiedlichkeiten und all ihren Ursachen konsequent zu bekämpfen.

In diesem Jahr kommt diesem Tag für uns in Europa ganz besondere Bedeutung zu. Es herrscht Krieg. Krieg führt zur Entsolidarisierung, zur geistigen, seelischen, moralischen und materiellen Verarmung. Vergessen wir nicht über diesem Krieg in unserem Europäischen Haus die rund 100 Kriege, die derzeit wenig beachtet, rund um den Erdball geführt werden.

Der Sozialverband Deutschland ist als Reichsbund 1917 gegründet worden, um konsequent allen Kriegstreibern, Kriegsgewinnern und ihren Helfern entgegenzutreten. Seine späteren Mitglieder hatten in den schlimmsten Phasen des 1. Weltkrieges geschworen: Nie wieder Krieg. Dazu stehen wir als Sozialverband Deutschland – SoVD auch heute noch.

Es gibt keinen Grund für kriegerische Auseinandersetzungen, aber es gibt alle Gründe für ein solidarisches Miteinander, wodurch es auch gelingen wird, Armut zurückzudrängen und zu beseitigen. Für uns ist die Forderung, Armut zu bekämpfen auch immer die Forderung, jegliche Kriegshandlungen zu beenden.

Dr. med. H. Seidlein
SoVD - Landesvorsitzender Mecklenburg-Vorpommern