Direkt zu den Inhalten springen

5. Juni - Tag der Organspende

Pressemeldung

Der SoVD fordert Anerkennung und Würdigung von Menschen, die sich zur Organspende entschließen

Organspende ist das letztmögliche Zeichen der Liebe, Zuneigung, Verbundenheit und Solidarität. 
Nicht immer ist der Entschluss dazu mit dem eigenen Tod verbunden, aber oft.

9400 Frauen und Männer in unserem Deutschland benötigen aktuell dringend eine Organspende.  Der Bedarf kann nicht annähernd gedeckt werden.

Es kann keinen Rechtsanspruch auf ein Spenderorgan geben, wie es auch keine Pflicht zur Organspende gibt.  Allerdings sollten wir uns alle mit dieser Problematik auseinandersetzen und gemeinsam mit unseren Lieben und unseren Ärzten eine Entscheidung treffen. Dafür oder dagegen. Beides sind Momententscheidungen des Jetzt. Beide sind nicht auf Dauer verpflichtend. Sie können geändert werden. Dafür oder dagegen.

Ein gesunder Organspender kann bis zu drei Menschen ein weiteres Leben durch das gespendete Organ ermöglichen.

Wir sollten unsere Entscheidung auch davon abhängig machen, in dem wir darüber nachdenken: Wie wäre es, wenn wir nur durch ein gespendetes Organ weiterleben könnte?

Der SoVD in Mecklenburg–Vorpommern zollt allen Spendewilligen höchsten Respekt. Er verlangt von der Gesellschaft mehr Anerkennung für diese Menschen, auch materielle. Der Preis der Organübertragungen ist bekannt. Gegenüber diesen sehr hohen Summen und den Gewinnen für die operierenden Kliniken wäre eine Anerkennung der Spendenbereitschaft durch einen geminderten Krankenkassenbeitrag von 5 % eine angemessene Würdigung.

Dr. med. Helmhold Seidlein 
SoVD – Landesvorsitzender Mecklenburg - Vorpommern