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Pressemitteilung vom 08.04.2021

Minister contra Grundgesetz

In trauter Zweisamkeit fordern die Bundesjustizministerin und der Bundesgesundheitsminister Privilegien, sie nennen das Freiheiten, für gegen Corona Geimpfte und Beibehaltung der Beschränkungen für die nicht gegen Corona Geimpften. Das Gleichheitsgebot des Grundgesetzes interessiert sie nicht.
Der Bundespräsident ruft zeitnah zur Solidarität auf!  
Der SoVD in MV hat eine klare Meinung: Es gibt weder für Geimpfte noch für Nichtgeimpfte Privilegien. Sobald durch das Impfen die sogenannte Herdenimmunität, wissenschaftlich belegt, erreicht ist, müssen für alle sämtliche Beschränkungen fallen, nicht eher, nicht später.
Der SoVD in MV fordert deshalb die umgehende Beschaffung ausreichenden Impfstoffes und zwar nicht für eine von Politikern festgelegte Art und Weise des Impfens, sondern allein für die durch wissenschaftlich Studien belegte wirksame Art des Impfens, also medizinisch richtig zweimalig und nicht politisch falsch einmalig.
Die nötigen Impfstoffmengen kann die Landesregierung MV aufgrund der historisch sehr guten Beziehung zu Russland und auch zu China in kürzester Zeit besorgen. Bayern hat Ähnliches angekündigt, Thüringen ebenso. Wir sollten uns nicht überholen lassen! Bei gutem Willen und Mut zur Entscheidung, können bis spätestens Ende Juni alle Impfwilligen in MV zumindest mit der ersten Dosis, ein sehr großer Teil auch schon mit der zweiten, versorgt sein. Dies würde die Feriensaison retten aber auch den Sozialverbänden, wie dem SoVD, ermöglichen, wieder vollumfänglich ihrer wichtigen Arbeit nachzugehen.

Dr. med. Helmhold Seidlein
SoVD Landesvorsitzender Mecklenburg-Vorpommern