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Pressemitteilung vom 31.05.2019

Kampf gegen Antisemitismus

Bundespräsident Steinmeier sieht Gründe, sich mit martialischen Worten für die Belange der Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland einzusetzen. „Es ist unsere Bürgerpflicht, Antisemitismus in all seinen Formen zu bekämpfen!“ Die Bundesregierung und ihr Antisemitismusbeauftragter sind vor einigen Tagen vor den offenen Aggressionen gegen diese, unsere Mitbürger zurückgewichen und haben empfohlen, in der Öffentlichkeit auf das Tragen von jüdischen Glaubenssymbolen zu verzichten. Welch‘ eine Bankrotterklärung gegenüber Kräften, die Deutschlands besondere Verpflichtung für den Schutz jüdischen Lebens und Minderheitenrechte allgemein infrage stellen. 

Zum wiederholten Male fordert der Sozialverband Deutschland in Mecklenburg-Vorpommern die Landesregierung auf, wirksame Maßnahmen einzuleiten, um solchen Bestrebungen, gleich von welcher Seite, den Willen und die Kraft des Staates unzweideutig entgegenzusetzen. Ebenso wird die Landesregierung aufgefordert, im Bundesrat gleichsinnige Initiativen einzubringen. Unser solidarisches Gemeinwesen ist in Gefahr, wenn Schmierereien, Pöbeleien und körperliche Gewalt gegen Menschen und Institutionen zugelassen werden. Dagegen muss es eine Null-Toleranz geben.

V. i. S. d. P.: Thomas Zischke