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Pressemitteilung vom 14.01.2019

Neujahrsempfang der Ministerpräsidentin am 14.01.2019 in Neubrandenburg

Zum Beginn jeden Jahres wurden verdiente Bürgerinnen und Bürger des Landes aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Politik und aus dem Ehrenamt zum Neujahrsempfang der Landesregierung nach Neubrandenburg eingeladen. Die Regierungschefin und ihre Minister und Staatsekretäre führten mit allen Eingeladenen offene Gespräche , zugewandt und konstruktiv. Frau Schwesig nahm für Ihre Regierung und ihre persönliche Arbeit die Wünsche vieler Anwesender beim sogen. Defilee entgegen.

Der SoVD – Landesvorsitzende schloß in seine guten Wünsche die Bitte ein, Frau Schwesig möge die Schirmherrschaft über die Abschlussveranstaltung der Kampagne zu „ Einhundert Jahre Frauen im SoVD – einhundert Jahre Frauenwahlrecht“ übernehmen. Dies wurde zugesichert. Die Ministerpräsidentin berichtete über die Ergebnisse und Nichterreichtes im vergangenen Jahr. Sie gab Ausblicke auf Vorhaben in diesem Jahr. Die Bilanz war positiv, die Vorhaben für 2019 sind anspruchsvoll und engagiert. Zweifellos konnte Frau Schwesig eindrucksvolle Zahlen präsentieren mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit seit 2000, mit Wirtschaftswachstum und erfreulichen Fortschritten in Bildung, Kultur und dem Gesundheits- und Sozialwesen. Das Land ist ein gut entwickeltes Industrie- Agrarland

. Spitzenprodukte aus Mecklenburg-Vorpommern bestimmen das Weltniveau mit u.a. in der maritimen Technik. Die Exportwirtschaft wächst insbesondere dank der realitätsbezogenen Politik der Landesregierung, die historisch gewachsene Wirtschaftsbeziehungen nach Russland nicht dem Mainstream opferte sondern geduldig weiterentwickelte. „Wir sprechen über das Gemeinsame, nicht das Trennende.“ Wir führen „einen Dialog ohne Bedingungen“. Im kulturellen Bereich gelang es, alle Theater- und ihre Spielstätten im Lande zu erhalten, etwas , worum uns andere Bundesländer beneiden. Nicht allein einzelne hochgelobte Standorte prägen die kulturelle Landschaft, sondern an vielen Orten, für alle Bürgerinnen und Bürger erreichbar und Erschwinglich, werden Schauspiel, Oper, Ballett usw. zugänglich gemacht. Die kostenlose Kinderbetreuung für Geschwisterkinder und ab 2010 für alle Kinder ist nicht hoch genug einzuschätzen. Die angestrebte Grundrente wird insbesondere den Menschen mit nach der sogen. Wende gebrochenen Erwerbskarrieren ein würdevolles selbstbestimmtes Leben ermöglichen.

Im außenpolitischen Teil ihrer Rede ging Frau Schwesig auf die Europawahl und die wichtige Rolle der EU für ein grenzenloses Europa in Frieden und Freiheit ein. Sie würdigte die Leistungen der Eltern- und Großelterngeneration für die europäische Einigung. Für unsere Generation und erst recht für unsere Kinder sind Frieden und europäische Freizügigkeit eine Selbstverständlichkeit. Es gilt, diese gegen vielfache Angriffe zu bewahren. Ein klares Bekenntnis zu Europa bei der Europawahl sichert den Frieden!

Nach ihrem durch viel zustimmenden Applaus immer wieder unterbrochenem Redebeitrag und einem zwischengeschalteten musikalischen Beitrag einer Nachwuchsband in Fortsetzung einer 2018 begründeten Tradition beim Neujahrsempfang in Pasewalk, ehrte die Ministerpräsidentin zwei verdiente Bürgerinnen aus dem Ehrenamt und einen Sassnitzer, der den Fundus bildender Kunst in Mecklenburg-Vorpommern in außergewöhnlicher Art und Weise bereichert hat , mit dem Landesverdienstorden .

Die Möglichkeit weiterer Gespräche mit Vertretern der Kirche, dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde in Mecklenburg- Vorpommern und den Ministerinnen und Ministern Hesse, Glawe, Pegel und Caffier boten dem SoVD - Landesvorsitzenden Gelegenheit, die Standpunkte unseres SoVD  zu sozialpolitischen Problemen darzustellen. Die Gespräche sollen in den jeweiligen Ministerien weitergeführt werden. Dem Ehrenamt kommt im Land eine wichtige Rolle zu. Ob der sogen. Ehrenamtspass dafür die richtige Anerkennung und Motivation darstellt, auch darüber soll in den benannten Gesprächen diskutiert werden.

Der SoVD – Landesvorsitzende konnte feststellen, dass unser Verband als kompetent anerkannt und gewürdigt wird. Es bestehen sehr gute Voraussetzungen dafür, dass der SoVD in Mecklenburg – Vorpommern bei der handelnden Politik auch weiterhin konstruktiv und erfolgreich für die sozialen Belange der Bürgerinnen und Bürger eintreten kann.

Dr. med. Helmhold Seidlein

Landesvorsitzender SoVD Mecklenburg - Vorpommern