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Pressemitteilung vom 27.01.2020

Zum Vorschlag den 8. Mai wieder gesetzlich zum Tag des Gedenkens und Erinnerns zu erklären

Wir brauchen einen solchen Tag. Der Begriff Feiertag ist sicherlich unangebracht und würde zur gesellschaftlichen Spaltung führen. Es geht um das Erinnern, um das Gedenken und um das Vermitteln von „Nie wieder!“.

Der Tag allein wird das aber nicht erreichen. Wenn gestern im ZDF von einem führenden Pädagogen auf die Freiwilligkeit gepocht wird Gedenkstätten des Krieges und des Holocaust zu besuchen und nicht verpflichtend im Rahmen des Lehrplanes, dann zeigt das die Notwendigkeit, Erinnern und Gedenken durch einen solchen Tag zu fördern. Unsere Geschichte fordert das von uns.

Der Sozialverband Deutschland ist der Solidarität, dem Frieden und der Demokratie verpflichtet und unterstützt diesen Vorschlag.

Dr. med.  Helmhold Seidlein

1. Landesvorsitzender SoVD in Mecklenburg-Vorpommern