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Pressemitteilung vom 25.11.2020

Aus unserer Mitte: Das kann doch jetzt nicht das Leben sein: Corona, nur noch Corona.....

Ein Mitglied unseres Verbandes aus Mecklenburg-Vorpommern hat uns seine Sicht auf die aktuelle epidemiologische Situation mitgeteilt. Wir veröffentlichen diese kommentarlos, werden aber das Gespräch mit dem Mitglied suchen, da wir in seinen Anmerkungen sehr wichtige Hinweise für unsere Arbeit sehen, auch wenn wir in Einzelheiten unterschiedliche Meinungen vertreten.

"Na ja, ich habe das schon mit vielen Freunden im Verband diskutiert aber ich will es noch einmal sagen: Viele mögen solche Meinungen nicht und ich möchte auch nicht meinen Account von Befürwortern und Ablehnern blockiert erleben. Also bitte nur meine Gedankenken veröffentlichen. Es sind, so mein Eindruck, denn wir lassen die Verbandsarbeit ja nicht ruhen, die von Vielen. Sie sind bisher nur nicht auf unseren Internetseiten präsent. Danke.

Kurz vor dem Tod eines Verwandten von mir wurde auf der ITS noch ein Corona-Test gemacht. Der war positiv. Das war schon erstaunlich nach 6 Wochen Krankenhaus - quasi isoliert, denn es durfte niemand zu ihm.  Zwei vorangegangenen Testergebnisse in dieser Zeit waren negativ.

Er ist dann nicht an Corona gestorben, sondern an Organversagen, war fast 90 Jahre alt, hatte nicht nur ein Herzproblem und war 5 Wochen zuvor an einem Hirnaneurhysma operiert worden. Geführt wird er jetzt in der Statistik „mit Corona gestorben“, was sicherlich sachlich richtig ist, wenn denn das Testergebnis stimmt.

Ich habe selbst mit den Ärzten gesprochen, war im Krankenhaus mit Sondergenehmigung. Also nichts, das mir jemand Unbeteiligtes erzählt hat. Da darf man doch Fragen stellen oder doch nicht, von wegen Mainstream? Die „Ausreden“ der Klinik waren sehr umfangreich und man war über die gestellten Fragen nicht begeistert.

Einen Tag später lese ich in der OZ, dass ein Krippenspiel stattfinden darf, Treffen unter Kindern sollen aber möglichst vermieden werden. Was denn nun? Berichtet wird, Kinder seien nicht das Coronaproblem, weder bei ihnen selbst noch als Verbreiter des Virus.

In die Kirche dürfen die Gläubigen, natürlich auch in die Synagoge, die Moschee oder den Tempel der Mormonen. Beerdigungen mit einem Pfarrer dürfen mit 30 Leuten stattfinden, ohne Pfarrer mit max. 10. Ist das wirklich alles logisch und nachvollziehbar?

Hochzeiten von Menschen, die eine andere Kultur des Verheiratens haben als hier in unserer Heimat üblich, werden mit 300 und mehr Gästen toleriert, inklusive anschließendem Straßencorso. Ist das verständlich?

Gaststätten sind leer, trotz teurem und vom Gesundheitsamt als wirksam bestätigtem Hygienekonzept. Viele, sehr viele Gaststätten haben zwischenzeitlich ihren Besitzer gewechselt. Es braucht nicht viel Phantasie, um zu erkennen, zu welchem. Verkehrsmittel sind rappelvoll. Die Leute werden aufgefordert, diese so wenig wie möglich zu nutzen. Wie kommen sie zur Arbeit und wie können sie alle anderen Wege erledigen? Selbst im Auto sollst du niemanden mitnehmen und wenn, dann bitte 1,5 m Abstand (Ist wirklich so, gut nachzulesen in den Festlegungen einzelner Länder.).  Gehen unsere Politiker nur noch von sich aus? Sie werden natürlich überall hingefahren und dies in großen Limousinen, teilweise mit Scheibenschutz gegen den Fahrer.

Ein anderer Blickpunkt: Die Helios Klinikum - Gruppe veröffentlicht jeden Tag die aktuellen Zahlen für ihre Krankenhäuser, auch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, inklusive einer Einschätzung der Lage im jeweiligen Krankenhaus. Die Medien machen eine ganz andere Einschätzung daraus und geben nichts von der Klinikeinschätzung wieder. Ist das nachvollziehbar? Wo bleiben die Einschätzungen der Aufsichtsbehörden?

Jeden Tag sehe ich die aktuellen Fallzahlen für MV (lagus.mv-regierung.de). Nur aktuell sind sie nicht. Seit März werden einfach nur jeden Tag die neuen Testergebnisse dazu addiert. Wie viele Menschen sind wirklich erkrankt? Wie viele sind wieder gesund? Wie viele sind wirklich AN Corona gestorben?

Unsere Regierung hat bekannt gegeben, dass der Test des RKI nicht zuverlässig und aussagefähig wäre, die Fehlerquote sehr hoch sei. Trotzdem wird fleißig weiter getestet und es werden demzufolge wissentlich falsche Zahlen veröffentlicht.

So kann man endlos viele Beispiele anführen aber das würde den Rahmen sprengen. 

Jetzt werden Impfzentren aus dem Boden gestampft für eine Impfung, die keine 6 Monate getestet wurde. Kein Impfstoff hat eine Langzeitstudie. Sonst braucht ein Medikament mindestens 5 Jahre zur Zulassung. Wem nützt es?

Einen Impfzwang soll es angeblich nicht geben. Die erste Airline hat bereits erklärt, nur noch geimpfte Menschen zu befördern. Andere werden nachziehen. Werden Hotels, Gaststätten und Arbeitgeber diesen Weg auch gehen müssen?

Wir waren nicht vorbereitet, ich kann es nur wiederholen. Jetzt wird aus Angst gehandelt. Angst war nie ein guter Ratgeber. Schon unser Urgroßvater wusste davon zu berichten: "Im Krieg sterben immer zuerst die Ängstlichen und die, die Helden sein wollen!". Ich bewundere die Klugheit meines Urgroßvaters. 50 % unserer Menschen in Deutschland hätten eine Impfbereitschaft? Daran glaube ich nicht.

Es liegt an der verfehlten Gesundheitspolitik der letzten 70 Jahre, dass diese Zahl so niedrig ist. Hätte man vor 100 Jahren darauf geschaut, würden immer noch viele Menschen an Tuberkulose und Pocken sterben. Kann man nicht daraus lernen? Die Verantwortlichen und auch wir?

50 Millionen Menschen auf dem Erdball sind als Corona - infiziert bestätigt worden. 50 Millionen von fast neun Milliarden!

Vor solchen kolportierten und als Alibi herhaltenden Sachen habe ich wirklich Angst. 

Seien wir doch ehrlich: Jeder Einzelne von uns war auf eine solche Situation nicht vorbereitet. Jeder Einzelne von uns hat sich auf die staatliche Verantwortung verlassen.

Nur, das war falsch: Der Staat war nicht vorbereitet! Woran das liegen mag? Sehen wir uns nur die eigentlichen Qualifikationen der deutschen Gesundheitsminister in den letzten 70 Jahren an. Noch Fragen?

Es bleiben aber viele andere Fragen. Diese Pandemie wird nicht die letzte sein. Werden wir auf die nächste vorbereitet sein?

Nochmals, Angst habe ich nicht vor der Pandemie sondern vor Inkompetenz, Ignoranz, Machtmissbrauch und Missachtung der Bedürfnisse der Mehrheit der Menschen in Deutschland, in Europa, auf dem Erdball.

Wir sind als Verband gefordert. Unsere ureigensten Verbandziele sind betroffen. Wir als Verband müssen auf Probleme hinweisen: Was ist mit den Schulen, was ist mit den Bedürfnissen der Menschen mit Behinderungen, denen der Kranken, der sehr Kranken und der Pflegebedürftigen. Die Gesellschaft driftet immer schneller auseinander. Es droht eine verlorene Generation Schülerinnen und Schüler aus 2020 und 2021. Nur eine Frage von vielen sei gestellt: Wem nützt Online-Unterricht, wenn im Haushalt kein W-LAN existiert, vielleicht nicht einmal ein PC? Mehr als ein Drittel aller Kinder in MV lebt in Armut bzw. in von Armut bedrohten Haushalten!

Wir müssen Vorbereitung fordern, wissenschaftlich begründet, nicht als Kriegserklärung an eine Erscheinung der Natur. Wir können nur mit der Natur existieren. Wird dabei das Wasser knapp, bohren wir Brunnen, wird es zu kalt, heizen wir, bedrohen uns Krankheiten, schützen wir uns durch Impfungen aber nicht mit dem Ziel das Natürliche zu vernichten, sondern immer, um mit ihr, der Natur, in ihr, zu leben.

Das müssen wir vermitteln, das ist eine solidarische Aufgabe also unsere Aufgabe, eine der wichtigen Aufgaben des Sozialverband Deutschland.

Ein Mitglied unseres Verbandes aus Mecklenburg - Vorpommern

PS.

Ich hoffe, ihr habt den Mut, meine Meinung zu veröffentlichen. Wenn nicht, werde ich den Verband, in dem schon meine Urgroßeltern Mitglied waren, nicht verlassen aber meine Meinung weiterhin deutlich äußern.