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Pressemitteilung vom 14.04.2020

Infektionen

„Bis zum heutigen Dienstagvormittag hat es nach Angaben des Gesundheitsministeriums in NRW über 27.200 bestätigte Coronavirus-Infektionen in NRW gegeben und 661 Todesfälle sowie rund 14.000 Genesende.“

Dennoch will die Landesregierung in Düsseldorf einen gemäßigteren Umgang mit den coronabedingten Beschränkungen durchsetzen.

Das halten wir für falsch. Das damit verbundene Risiko ist noch nicht abschätzbar. Die Bewohner von NRW werden so zu Probanden gemacht mit ungewissem Ausgang.

Mag sein, dass sich die dortige Landesregierung zu solchem Handeln gezwungen sieht aufgrund einer anderen Bevölkerungsstruktur und einer anderen Bevölkerungsmentalität als in den meisten anderen Bundesländern. Sachliche, von Fachleuten gestützte, Gründe können es nicht sein. Sie wurden bisher jedenfalls noch nicht veröffentlicht.

Der SoVD in Mecklenburg – Vorpommern fordert unsere Landesregierung auf, allein politisch und nicht medizinisch - epidemiologisch begründete Forderungen aus anderen Bundesländern zur Lockerung der Coronaabwehrnaßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt abzulehnen. Die Menschen in unserem Land stehen hinter den staatlich veranlassten Schutzmaßnahmen. Sie vertrauen auf die Zusicherung der Landesregierung, denen dadurch in Not Geratenen umfassend und unbürokratisch zu helfen.

Auch der Sozialverband Deutschland in Mecklenburg – Vorpommern teilt dieses Vertrauen.
 

Dr. med. Helmhold Seidlein

SoVD Landesvorsitzender in M-V