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Pressemitteilung vom 11.02.2020

Nein! Das nicht! Antisemitismus in Greifswalder Schule

In einer Zeit, in der in Deutschland die widerliche Fratze des Antisemitismus in verschiedensten Verkleidungen auftaucht, wird in unserer weltoffenen Hansestadt in einer staatlichen Schule gegen Menschen jüdischen Glaubens gehetzt, vor Kindern, die ihren Weg ins Leben suchen. Und dies auch noch im Auftrage der Integration. Das ist eine kriminelle Handlung.

Es ist ungeheuerlich. Hier kann es gegenüber dem Vortragenden und gegenüber den Verantwortlichen in der Schule, beim Schulamt und beim Deutschen Kinderschutzbund keine Nachsicht geben. Mit der ganzen Härte des Gesetzes muss hier das mögliche Strafmaß vollständig ausgeschöpft und Klarheit geschaffen werden: Antisemitismus ist ein Verbrechen, gleich ob er sich gegen Deutsche oder andere Staatsbürger jüdischen Glaubens richtet. Jede Suche nach Entschuldigungen verbietet sich.

Der SoVD in MV hat sich bereits mehrfach zur Situation der Menschen jüdischen Glaubens in unserem Bundesland geäußert und dazu auch Gespräche mit der Landesregierung geführt. Für seine kompromisslose Haltung erhielt der SoVD dort Zustimmung.

Dr. med. Helmhold Seidlein

1. Landesvorsitzender SoVD Mecklenburg – Vorpommern