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Pressemitteilung vom 25.04.2017

Der SoVD in Mecklenburg-Vorpommern unterstützt die Forderung des Zentralrates der Juden in Deutschland für eine entschiedene Abwehr des Antisemitismus in Deutschland

Der Schutz unserer Mitbürger jüdischen Glaubens und ihres jüdischen Lebens gehört zu  den unverhandelbaren Grundsätzen unserer Bundesrepublik Deutschland.

Wenn nunmehr, im Jahre 2017, festgestellt werden muss, dass Antisemitismus sich erneut wie ein Krebsgeschwür in unserer Gesellschaft ausbreitet und sich Menschen in unserem Land, schon lange hier lebende und zu uns gekommene, um hier Schutz zu erfahren, in Wort und Tat gegen Bürger aus unserer Mitte wenden, dann wird eine Linie überschritten, die nicht überschritten werden darf.

Wir versichern  den  Frauen und Männern jüdischen Glaubens, ebenso wie allen anderen unterschiedlich religiös Gebundenen in unserem Land, unsere uneingeschränkte Solidarität für das friedliche und nachbarschaftliche Leben ihres Glaubens nach den Regeln unseres Grundgesetzes und unter Beachtung der strikten Trennung von Staat und Religion.

Von den staatlichen Organen, die für die  Sicherung eines friedvollen Miteinanders Sorge tragen sollen, erwarten wir, dass sie dieser Aufgabe konsequent nachkommen und gegenläufigen Tendenzen von Anbeginn an  entschieden und kompromißlos entgegentreten.

Alle Menschen guten Willens in unserm Land fordern wir auf, dabei zu helfen, jeglichen Bestrebungen, die sich gegen unsere solidarische Gemeinschaft richten, mit Zivilcourage entgegenzutreten.

Wir müssen gemeinsam den Anfängen wehren!