Direkt zu den Inhalten springen

Pressemitteilung vom 20.09.2017

Weltkindertag

Der Sozialverband Deutschland in Mecklenburg- Vorpommern  fordert an diesem Tag, die Grundsätze der UN- Kinderrechtskonvention zu achten:

Alle Kinder haben das Recht auf eine unbeschwerte Kindheit, unbelastet von Armut, not, Elend, Krie, Flucht und Vertreibung.

Alle Kinder haben das Recht auf eine humanistische  Erziehung im Geiste von Solidarität und friedlichem Miteinander .

Alle Kinder haben das Recht auf eine gleiche umfassende Bildung in der Vorschule und in der Schule als Voraussetzung für Chancengleichheit im Ausbildungs- und Erwerbsleben.

Diesen Rechten der Kinder  stehen Kinderarmut, soziale Ungleichheit, herkunftsabhängige Bildungschancen entgegen.

Diesen Rechten der Kinder  stehen Ausbeutung , Arbeitslosigkeit, fehlende oder ungenügende  Hilfe für die Eltern im Krankheitsfalle oder im alle der Erwerbsminderung entgegen.

Diesen Rechten der Kinder stehen  unbezahlbare Mieten, Preistreibereien bei Schulbüchern und sonstigen Schulutensilien und ungenügende, durch Eltern üblicherweise nicht zu kompensierende, Minderausstattungen der Schulen entgegen.

Das Recht ist  für alle Recht. Warum ist es nicht für alle gleich?

Der Sozialverband Deutschland in Mecklenburg –Vorpommern fordert von  der handelnden Politik durchgreifende Maßnahmen zur Sicherung der schulischen, gesundheitlichen und sozialen Gleichheit aller Kinder.

In der Schule entscheidet sich die Zukunft nicht nur des Einzelnen sondern auch die Zukunft der ganzen Gesellschaft, unserer Gesellschaft, die auf den Prinzipien der Gleichheit, Menschenwürde und Solidarität beruht!

Derzeit ist unser Bildungs- und Erziehungssystem nicht in der Lage, den heranwachsenden Generationen diese Werte überzeugend zu vermitteln .

Dies bereitet uns große Sorge.

Dr.med. Helmhold Seidlein SoVD Landesvorsitzender Mecklenburg - Vorpommern