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Pressemitteilung vom 14.12.2017

„Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch!“ (Bertolt Brecht)

Das Jahr  ist noch nicht herum, und  wir müssen  zum zweiten Male in 2017 solidarische Stellung beziehen für unsere deutschen Mitbürger jüdischen Glaubens und für alle Menschen  jüdischen Glaubens überhaupt.

Wir haben die Bilder und die Worte vor Augen und in den Ohren der Ereignisse in dieser Woche in Berlin und anderswo in Deutschland.

Ausdrücklich und ohne Einschränkung verurteilen wir jegliche Diskriminierung, jegliche Diffamierung, jegliche Bedrohung  von Frauen, Kindern, Männern jüdischen Glaubens.

Wir fordern zum wiederholten Male die politische Verantwortung Tragenden auf zu handeln.

Der Schutz jüdischer Menschen, jüdischen Lebens, jüdischen Glaubens gehört zu den Grundpfeilern unserer Demokratie. Hier darf es keine Toleranz gegenüber Tendenzen in Medien, gegenüber Äußerungen, aus welchem Munde auch immer, gegenüber Taten, von wem auch immer geben.

Gesprochene, geschriebene, ausgeführte Bedrohung  gegenüber  Menschen jüdischen Glaubens und  deren Einrichtungen in Deutschland  müssen als das was sie sind, als  Straftaten, geahndet werden.

Wir fordern die Politik, den Staat und die Justiz zu unnachsichtigem  Handeln auf.

Dr. Helmhold Seidlein

Landesvorsitzender SoVD Mecklenburg - Vorpommern