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Pressemitteilung vom 25.01.2016

Vermögen: SoVD M-V warnt vor Armut und Ausgrenzung

Dr. Helmhold Seidlein: „Zunehmende Armut und soziale Spannungen – um unseren Staat ist es nicht gut bestellt.'

Der SoVD warnt vor den Folgen einer wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich. „Die zunehmende Vermögensungleichheit in Deutschland ist ein ernstes Problem, das auf die politische Tagesordnung gehört. Dies ist insbesondere deshalb nötig, weil die Armutsrisiken steigen“, sagt SoVD-Landesvorsitzender Dr. Helmhold Seidlein anlässlich aktueller Zahlen zur Vermögensverteilung in Deutschland.

Er verweist darauf, dass die Zahl der SoVD-Mitglieder allein in Mecklenburg-Vorpommern seit 2009 auf derzeit mehr als 6.000 stetig angewachsen ist. Der Verband berät landesweit Menschen, die in eine benachteiligte Situation geraten sind.

„Nötig ist ein zielgerichtetes Vorgehen für mehr sozialen Ausgleich. Insbesondere der Arbeitsmarktpolitik kommt dabei eine entscheidende Bedeutung zu. Zudem ist es erforderlich, die sozialen Sicherungssysteme zu stärken", erklärt Dr. Helmhold Seidlein.

Mit einem Positionspapier zeigt der SoVD Wege zu einem besseren sozialen Ausgleich in der Gesellschaft auf. Das Maßnahmenpaket umfasst neben arbeitsmarktpolitischen Reformen und stärkeren sozialen Sicherungssystemen auch eine verbesserte Teilhabe von behinderten Menschen sowie Investitionen in die Daseinsvorsorge.

Position: Anforderungen an einen verteilungsgerechten Sozialstaat

TV-Clip: Verteilungsgerechtigkeit