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Pressemitteilung vom 05.09.2016

Landtagswahl in M-V

Die Bürgerinnen und Bürger in unserem Bundesland  haben gewählt, leider zu wenige. Wieder haben wir alle es nicht vermocht, vielen Frauen und Männern, auch Erstwählerinnen und Erstwählern zu vermitteln, von welcher Bedeutung die Wahrnehmung dieses demokratischen Grundrechtes für die Stabilisierung und den Zusammenhalt unserer solidarischen Gesellschaft ist. Wir, der Sozialverband Deutschland in Mecklenburg Vorpommern, sind keiner Parteipolitik verbunden, allein die sozialen Bedingungen der Menschen in unserem Land sind Inhalt unserer Arbeit. 

Im Vorfeld der Wahl haben wir vielfach in Pressemitteilungen, Interviews, Gesprächsrunden, Veröffentlichungen, Gedankenaustauschen mit Menschen, die sich zur Wahl stellten, unsere Standpunkte deutlich gemacht. Wir haben unsere konkreten  Vorschläge unterbreitet  für die Weiterentwicklung des Sozialstaates, für den Abbau von Kinderarmut, für gleichen Lohn für gleiche Arbeit, für die Bereitstellung alternsgerechter Arbeitsplätze in Industrie, Gewerbe, Verwaltung, Dienstleistungen, für Beseitigung schon bestehender und Verhinderung künftiger Altersarmut, für einen lebenswürdigen Standard sichernden Mindestlohn ohne staatliche Zusatzleistungen, für eine flächendeckende stabile medizinische Betreuung, für den umfassenden Erhalt der Sozialgerichtsbarkeit, für eine bedarfsgerechte Absicherung im Falle von Arbeitslosigkeit, für Förderung des sozialen Wohnungsbaues und der Schaffung alterns- und behindertengerechten Wohnraumes, für lebenszeitumspannende Inklusion, für Sicherheit im öffentlichen Raum und im privaten Leben, für die Umsetzung der UN Kinderschutzkonvention und der UN Behindertenkonvention, für die Umsetzung des Rechtes aller Kinder auf sinnerfüllte Freizeit und kindgerechten Urlaub uvm..

Wir haben immer offene Ohren, teilweise staunend offene Münder, ob unserer auch an den Möglichkeiten der praktisch handelnden Politik orientierten Vorschläge gefunden.

Zumeist wurden sie interessiert und wohlwollend aufgenommen. Zumeist wurde zugesichert, im Falle des Gewähltseins, sich für deren Umsetzung „stark“ zu machen.

Nun haben viele von unseren Vorwahlgesprächspartnerinnen und -partnern ein Mandat erhalten.

Wir beglückwünschen sie dazu. Wir wünschen den Frauen und Männern Erfolg, Glück und Gesundheit.

Wir werden  den Kontakt zu ihnen nicht abreißen lassen. Wir werden unsere Vorschläge wieder und wieder vortragen. Wir werden sie an ihrem tatsächlichen politischen Handeln messen.

Wir werden uns weiterhin als das „Soziale  Gewissen“ der Politik in unserem Lande um die sozialen Belange der Bürgerinnen und Bürger in Mecklenburg-Vorpommern kümmern, ihnen erläuternd, erklärend, beratend, vertretend, helfend zur Seite stehen.