Direkt zu den Inhalten springen

Pressemitteilung vom 23.10.2015

Polizisten vor dem erhöhten Risiko von Erkrankungen schützen

 

Nicht nur dass Polizisten zur Ausübung ihrer Tätigkeiten beispielsweise ihre Schutzwesten selber bezahlen müssen, nun bekommen sie notwendigen Schutzimpfungen und Schutzausrüstungen(z.B. Mundschutz)  im Rahmen ihrer Arbeit in Aufnahmeeinrichtungen auch nicht ersetzt. Genauso ergeht es auch Bediensteten im öffentlichen Dienst, die mit Zuwanderern hautnah arbeiten müssen. Aus gegebenem Anlass fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Mecklenburg-Vorpommern das hiesige Innenministerium auf, diese Kosten für den dringend notwendigen Schutz vor Infektionen zu übernehmen. Der 1. SoVD-Landesvorsitzende, Dr. med. Helmhold Seidlein,  erklärte hierzu: „Besonders unsere Polizisten sind gerade in der heutigen Zeit einem erhöhten Risiko ausgesetzt, an gefährlichen Infektionskrankheiten zu erkranken. Zur Vorbeugung müssen für die mit der Wahrnehmung staatlicher Aufgaben betrauten Polizisten geschützt werden. Die entsprechenden Schutzmaßnahmen müssen staatlicherseits getroffen und die in diesem Zusammenhang stehenden Kosten übernommen werden. Hier sieht der SoVD das Innenministerium in der Pflicht, schnellst möglich dafür Sorge zu tragen, dass die hierfür erforderlichen Gelder zur Verfügung gestellt werden.