PM vom 17.11.2013

Volkstrauertag

Wenn Geschichte lebendig bleiben soll, braucht sie Anlässe und Orte der Erinnerung.

Der Volkstrauertag ist so ein Tag der Erinnerung an die Opfer der Kriege, aber auch an die Opfer von  sonstiger Gewalt , wie sie bis in die heutige Zeit in vielen Teilen der Welt ausgeübt wird.

 

Es ist wichtig an diese Opfer aber auch an die unter uns lebenden kriegstraumatisierten Menschen zu denken. Sie bekamen oft keine Hilfe,

Wir müssen auch an unsere Kriegsveteranen, an die nach Hause zurückgekehrten Soldaten unserer Bundeswehr denken, die vielfach ibre schrecklichen Erlebnisse nicht verarbeiten können und ein Leben lang stigmatisiert bleiben.

Viele dieser traumatisierten Menschen leben heute zu Hause aber auch in Pflegeeinrichtungen. Diese Menschen leiden im Alter (geistig-körperliche Schwäche) zunehmend unter den Spätfolgen der Kriegs- und Gewalterlebnisse. Daher ist es besonders wichtig , das Pflegepersonal  für die Beachtung dieser Besonderheit bei vielen der ihnen anvertrauten Menschen zu schulen. Das muss ein wichtiger Bestandteil in der Ausbildung der pflegenden Berufe sein.

Bei den jungen und jüngeren  Menschen, wie auch unseren Soldatinnen und Soldaten, müssen gezielte therapeutische Methoden  zur Traumabewältigung angewandt werden.

Der Sozialverband Deutschland sieht hier deutliche Defizite und fordert die verantwortlichen Militärs und Politiker zum Handeln auf-

SoVD Landesverband M-V

Erika Kannenberg

Landesfrauensprecherin