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Pressemitteilung vom 20.03.2019

Rentenerhöhung nicht mehr als ein Feigenblatt

Zur geplanten Anhebung der Renten um über drei Prozent erklärt der 1. Landesvorsitzende, Dr. Helmhold Seidlein:

„Es ist ein positiv, dass die Rente in diesem Jahr um mehr als drei Prozent steigen sollen. Gleichwohl reicht der Betrag, oft nur unter 20 Euro netto, nicht aus, die höheren Belastungen durch Pflegeversicherung, Mietanstieg u.s.w. auszugleichen. Es ist also weder eine  Rentenerhöhung noch eine Rentenanpassung. 

Damit wird das Ziel einer lebensstandardsichernden Altersversorgung, wie sie auch der SoVD fordert, weit verfehlt. Dies umso mehr, als auch die beschlossene geringfügige Anhebung des gesetzlichen Mindestlohnes Altersarmut nicht verhindern kann.

Ein Systemwandel ist erforderlich!

Arbeitsentgelte sollen  nicht nur Erwerbstätigen und ihren Familien  ein  gutes Leben sichern, sondern auch eine spätere Altersrente ohne zusätzliche Transferleistungen.“