Pressemitteilung vom 13.02.2018

13. Februar 1945 und keine Lehren daraus?

Auch nach 73 Jahren sind die Wunden dieses Tages  in Elbflorenz noch sichtbar.

Es gibt nur noch wenige  Zeitzeugen, aber es gibt trotz des fehlenden Mahnmales in der

geschändeten Stadt das Gedenken an diesen Tag auch in der heutigen Generation. Anders

bei der handelnden Politik.

Die Lehren aus dem 2. Weltkrieg und dieses Tages in Dresden  werden bewusst

ignoriert: Nie wieder Krieg.

Heute  sind deutsche Soldaten in vielen sogen. Krisengebieten der Erde

unterwegs um da vorgebliche Interessen Deutschlands, Europas, der westlichen

Welt zu verteidigen.

Die Ergebnisse dieser Einsätze zeigen:

Deutsche Frauen und Männer sterben und erleiden Gesundheitsschäden, weil sie

beauftragt werden, unsere, die sog. westlichen Werte in Ländern anderer

Geschichte, anderer Kultur und anderer Religion zu etablieren.

Dies gelingt nicht, kann nicht gelingen.

Trotz dieser offensichtlichen Unmöglichkeit sollen die Einsätze der

Bundeswehr ausgeweitet und die dafür vom Bundestag zur Verfügung gestellten

Mittel wesentlich aufgestockt werden.

Bringen Waffen Frieden? Bringt Geld Frieden?

Nein.

Der Sozialverband Deutschland ist keine pazifistische Organisation, aber er

lehnt jegliche kriegerische Handlungen als „Fortsetzung der Politik mit

anderen Mitteln“ ab.

Er verlangt solidarische Hilfe für Länder in Not. Er fordert, alle Länder

dieser Welt in ihren gewählten politischen Strukturen und ihrer kulturellen

und religiösen Identität zu respektieren.

Frieden entsteht  da, wo Menschen sich verstehen. Und Menschen verstehen

sich dann, wenn  sie sich als gleichberechtigte Partner wahrnehmen. Dies ist

bewaffnet nicht möglich.