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Verbesserung der Kita-Qualität durch mehr Fachkräfte

Der SoVD M-V unterstützt die heute vom Netzwerk gegen Kinderarmut Mecklenburg-Vorpommern dem Landtag übergebene entsprechende Petition.  


Hierzu erklärte der 1. SoVD-Landesvorsitzende, Dr. Helmhold Seidlein: „Allein die Elternbeiträge zu senken, kann‘s nicht sein. Dass geringere Elternbeiträge zu einer höheren Betreuungsnachfrage führen, hat die Erfahrung in anderen Bundesländern wie Niedersachsen und Hamburg gezeigt. Auch wünschen deutlich mehr Eltern bei einer Beitragsfreiheit eine Ganztagsbetreuung. Um all dies aufzufangen muss die Landesregierung erst einmal die Bedingungen vor Ort verbessern. Sich des Personalschlüssels erst in der nächsten Legislaturperiode (das heißt ab 2021!) anzunehmen, wie es der Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Nikolaus Voss, erst kürzlich verlauten ließ, klingt wie ein Hohn gleichermaßen für die Kinder und die Erzieher und Erzieherinnen. Die Verbesserung des Personalschlüssels muss nicht danach, sondern gleichzeitig mit der Beitragsfreiheit einhergehen. Hierzu fordert der SoVD schon jetzt z.B. die Einführung einer flächendeckenden tariflichen Bindung.“

 

Darüber hinaus setzt sich der SoVD für die Nichtanrechnung der Auszubildenden auf den Personalschlüssel ein. Diese sind keine Assistenzkräfte im Sinne des § 11 Abs. 2 Kindertagesförderungsgesetz – (KiföG M-V), so dass sie auch keine unter Anleitung der Fachkräfte gleichen Aufgaben übernehmen können.