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Entschädigungsleistungen bei Verdienstausfällen nach § 56 Absatz 1 und Absatz 1a Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Aktuelles

Das Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung teilte uns mit:

Während der Corona-Pandemie sind aufgrund von Schutzmaßnahmen durch Behörden nach dem Infektionsschutzgesetz vielerorts Verdienstausfälle zu beklagen. Diese entstehen Erwerbstätigen beispielsweise infolge von Quarantäne oder der Anordnung eines Tätigkeitsverbotes. Weiterhin können diese durch die Beaufsichtigung, Betreuung und Pflege von Kindern oder Menschen mit Behinderung entstehen, wenn die Schule oder Betreuungseinrichtung geschlossen bzw. an die Eltern appelliert wird, ihre Kinder zu Hause zu betreuen.

Um die Verdienstausfälle zu kompensieren, ist es für Arbeitgeber, Selbstständige oder Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer möglich, Entschädigungsleistungen nach § 56 IfSG zu beantragen. Unter https://www.ifsg-online.de sind die entsprechenden Informationen und Antragsunterlagen eingestellt. 

Es ist sowohl möglich, den Antrag in Papierform an das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) als in Mecklenburg-Vorpommern zuständige Behörde zu schicken, als auch den Antrag direkt online zu stellen. Der Nachteil bei Papieranträgen ist, dass die Antragsdaten durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LAGuS zunächst händisch in das IT-System eingepflegt werden müssen. Dieser Arbeitsschritt entfällt beim Onlineantrag. Aufgrund der großen Anzahl an Anträgen ist es dringend nötig, das LAGuS sowie die zuständigen Behörden in anderen Bundesländern zu entlasten und vermehrt auf die Möglichkeit der Onlineantragstellung zu verweisen.

Wir möchten Sie daher bitten, alle Arbeitgeber, Selbstständige und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer innerhalb Ihres Wirkungskreises darauf hinzuweisen, das Onlineantragsformular auf der oben angegebenen Website anstelle des Papierformulars zu verwenden, um eine schnellere Antragsbearbeitung im Interesse der Betroffenen zu ermöglichen.